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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1917-09-10 · 4 (10.9.1917) · p. Seite 117

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
8 (1917)
Issue
4 (10.9.1917)
Date
1917-09-10
Page
Seite 117 (sequence 21)
Language
German
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— 117 — Geiste der modernen Kultur entsprechen. Man bekunde seinen^ Patriotismus durch Taten, durch inniges Einpfinden und nicht du -ch bohle Phrasen. Referate über neu erschienen^ Bücher sind sehr, gilt Erst lese man das Buch ohne Voreingenommenheit und man gebe da in stich objektiv den Inhalt wieder empfangenen Eindrücke und Bei Vorträgen ist die Diskussion vollste. Man fasse das Then a von einer mög Form, die auf andere nicht verletzend wirkt. zwungen und verfolge keinc Man schildere dann die vom B knüpfe daran lritische Bemerkungen. das wichtigste und wc llichst unparteiischen Sc erteile auf, halte mit seiner Ansicht svohl nicht zurüH, äußere sie aber in eil er M\C- Politik dabei. eb-nso interessante wie nützliche Tiskussion Ergeben. i Zu lange Vorträge sind immer Min Ueb»l, namentlich für kleinere Vereine. Man richte sie so ein, daß sie nicht länger wie eine halbe Stunde dauern, und man suche viel Sorgfalt auf die Form zu verwenden. I. Zeiteinteilung. Wir raten, in den Wintermonaten, vom Laubhütten Passahfest, regelmäßig zweimal nionatlich einp offizielle Ver abznhalten. Wo die Möglichkeit vorhanden >»' g ch noch häufiger zu einer ernsten oder unterhaltenden Sitzung;3itiapt»ujn* eiiber interne odc» allg i e r! nie fl' in - Fei Diese Feste' gehören in und der reifen Jugend, Jugendvereine sollen ja und behagliches Milieu kommen. Auch eine zwanglose Plauderei meine Angelegenheiten kann fruchtbar sein. Eine Chanukkah - und eine P n r i li^st in jedem Verein abgehaltcn werden, erster Reihe der Jugend, der heranreifenden und wir wollen sie uns erhalten. Tenn die auch die Familie ersetzen und ein geistiges bilden. Von den übrigbleibenden 9 bis 10 Abenden widme man, u zwiar in abwechselnder Folge, drei den gxoß"en Fragen e g e n w a r t, drei historischen und Themen. Für die erste Abteilung nennen wir folgende Themata: I. Der Anteil der deutschen Juden, am gegenwärtigen Krie^ II. Die Berufswahl für die jüdische Irgend. HI. Wie erziehen wir uns für die Zukunft? Man sei möglichst un Es kann sich dann eiine bis' zi inssitz un ist, kann man nafiirl i id r drei I i t e r a r i s ch n Öl! e.

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