Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 8 (1917)
- Issue
- 1 (28.2.1917)
- Date
- 1917-02-28
- Page
- Seite 14 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Daß higic Annähcrungstendcnz im Wachsen begriffen ist, zeigen neben der Kundgebung unnerer westdeutschen Jugendvereine (im Ok tober 1916) i der letzte dentsetze Zionistcntag Tezembhr 1916)? und die Tag» ng des! Zentralvereins (Februap 1917). reibt Heinrich M a r g u l i e s im vom 5. Januar 1917: ah man. daß es Wille der Zionisten geworden ist, den Weg eister großen Arbeitsgemeinschaft zu betreten; lieber den erstercn sck furter Israelitischen Familienblatt Auch in anderen Dingen mag man daran anknüpfcn, aus einer Tagung neutraler eine größere Vorsicht in der die Verhandlungen mi! ande Heinrich Margulics auf den schließlich, daß Blumenscld selbst erklärte, wir wären heute stark genug, um bündnic-fähig zu sei» — aucdas eine hervor: der Wille, die zwischen uns und den ruderen steht und eine Grundlage zu schaffen. auf der gemeinsam am Sch lind dementsprechend Zentralvereins, l>r. Böh n. aus:! „Tas Verhältnis zu Vaterland voll und ganz so daß die.Hoffnung besteh den Zionisten, die ihre Pflicht gegen das erfüllt lläbcn, ist ein friedliches geworden, daß der Kampf im Judentum in Zukunft in der gleichen Tagung J.-R. >>i. Horovitz, in dem Preuß: „Da> „Frank. daß Marsin Buber auf Or. Apfels letzte Rede Augcndvcreine verwies, oder daß Max Strauß Auswahl! derjenigen Männer empfahl, wesche en Lrgastisationcn zu führen haben, oder daß amerikanisch-jüdischen Kongreß verwies, oder allen dlchen und vielen anderen Dingen ging die chinesische Mauer niederzureißen. cksal unseres Volkes gearbeitet werden kann.' führte der stellvertretende Syndikus deohne Scharfe mit rein geistigen Wa-ffcn geführt wird." Ebenso hatte )er Vorsitzende des Zentralvereins, Herr seiner Begrüßungsrede der Hoffnung cincS?ns aller! Richtungen packenden Ausdruck kräftigen Zusammenarbeit gegeben. Zum Thema Deutschtum und Judentum hat der berühmte Nationaljökonom Gustav von S ch m o l l e r in viel tellnng! genommen. Tie Schmollcrl'chcn Ausführungen sind (in znrneist sehr schlechten Auszügen) in die Presse übcrgegangen. Ta sie der Ausdrsick der Empfindungen vieler in geben wir den in der „Täglichen Rund )17 (Nr.! 27) erschienenen zweiten Aufsatz Cchmollers j.m vollen Wortlaut wieder: „s>m letzten Hefte meine» Jahrbuches (Band 40. Heft 4) habe ich unter itel „Hbrigkeitsstaal ind Volksjitaat" zwei Bücher besprochen: Hug» und die! Politik" und HanS Delbrück: „Regierung und Volkswille", ijlii die beweglichen Klagen von Preuß über Aus schließung von Staatsbürgern von dex verfassungsmäßigen Gleichberechtigung wegen ihrer Abstammung und ihres religiösen Bekestntnisses knüpfte ich einige ganz harmlose Bemerkungen darüber an, daß viele Leute fänden, diese mißhandelten Staatsbürger erschienen da und dort in diesen oder jene« einflußreichen Stellungen schm fast als herrschende Elemente. L