Mannheim
Compact Memory

Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1916-11-15 · 3 (15.11.1916) · p. Seite 78

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
6/7 (1916)
Issue
3 (15.11.1916)
Date
1916-11-15
Page
Seite 78 (sequence 12)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/4926451-6352293-6352410--1178-4927283
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

— 78 — Manchem mag es viel! rung der Erziehung der Nichtig ist auch, daß dieibs icht geschienen haben, als ob die Erörtere,blichen. Jugend zu kurz gekommen sei. Mal weniger als ans anderen Tagungen übei die Arbeit unserer Miauen und Mädchen geredet wurde. Aber wäre das denn heute auch nötig gewesen? Hier erübrigt sich jede theoretische Erörterung, dei n seit Zwei Jahren sehen wir tagtäglich, das; und wie unsere weibliciV Jugend arbeitet. Ein ilicht unbeträchtlicher Teil unserer Vereine wird beute ausschließlich von Frauen geleitet. Vir haben auf früheren! Tagungen viel von ihnen gefordert. Heute konnten wir ihnen r Tor Lebenskampf des Vir alle sind Kämpfer ei Ningen das Glück. So ist iemal-5 anders werden wird nach, ohne zu prüfen, wo mi gerade in diesen Tagen z» aber man zählt nicht die bl den ihr Blut für eine Idee dazu, sich da seinen Idee ur danken für das, was sie uns gegeben haben. Ich weis;, daß »lanijhe Frau noch mehr von unseren weiblichen Mitgliedern vertan" erfüllt werden. Noch stehc Arbeit; doch wir zweifeln Anforderungen, die man ir •rfiiTlidi von ihnen n wir am Anfang dieses Teiles unserer nicht, daß unsere weibliche Jugend allen Zukunft an sic stellen mag, gerecht werben. haß auch sie für das Judentum selbständige Arbeit — beide Begriffe haben hier ihre befördere, tiefe Bedeutung — leisten wird. . cudentuinS erfordert viel Idealismus, ner Idee. Welche Gestaltung man auch die'er Idee gebe» mag, »niler Streben bleibt das gleiche. Unter Lohn vor den Men'chen ist Leid u rd Dual. Aber unserer Seele bringt dieses es uns Inden von jeher ergangen. Sb es iver vermag das zu sagen! Troß allent aal man nun aber dem Judentum einen Hang vmii Materialismus hr Idealismus ist, bei denen, die'schmähen, oder bei denen, die geschmäht werden. Wir denken daran, daß man ergründen sich bemüht, wo angeblich ein paar Juden etwas weniger Idealismus an den Tag gelegt haben; neben (s-cbeine der Tausenden, die als Hel- Hingaben. Es gehört wahrlich viel Kraft■ lisiuus zu bewahren. Aber wir müssen' ibn uns erhalten, denn ic nst würde unser Judentum seine stärkste j Stühe verlieren—.Wir Juden wollen der Menschheit zeigen, daß nur wahrer Idealismus das teilte in der Welt schafft. Jeder schnöde Materialismus verunreinigt das. Wesen de? Judentums. Darum' richten auch wir die, die in Soweit sie unseren Nam äußeren Stellung, indem halten der Gesamtheit zur Seele des Judentums, das In der Mahnung au seinem Recht in der Welt Ausaaijg gab noch einmal durchzogen batte: Wille So haben wir g zeigen wir, was w d ie Tat! Dr. Meien Tagen Unehre auf sich geladen haben: n tragen, schaden sie nicht nur unserer man nach altbewährter Methode ihr Ver Last legt, sie versündigen sich auch an der getragen ist von lauterstem Idealismus, die h'üdnche Jugend, dem Idealismus zu zu verhelfen, klang die Tagung aus. Ter das Grnndmotiv, das die Verhandlungen zur Arbeit auf allen Gebieten, d i e t ii r dn'e i ü d i s ch e I u g e n d i n F r a g e k o in m e n, W i l l e z u m Inden t n m. ezeigt, was wir wol i r können! Ten Willen 'itrt Alexander, Frankfurt a. M. len! Jetzt kröne

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.