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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1916-08-15 · 2 (15.8.1916) · p. Seite 56

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
6/7 (1916)
Issue
2 (15.8.1916)
Date
1916-08-15
Page
Seite 56 (sequence 22)
Language
German
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— 56 — Kriege. Referat Frau Hanna Schwabe. — Ehannkkahseier: Herr Oberfantor Magnus D a v i d s o h n. — Herr Rechtsanwalt Leo P a f ch: Die Aufgaben der Juaendvereine tm Sommer. — Herr Dr. Karl Schwarz: Synagogen bauten in Polen (mit Lickttbildern). — Herr Dr. Leo L ö wenste! in: Moderne und biblische Hygiene. — .Herr Julius Joachimsthal: Eine Fahrt in den Spreewald (mit Lichtbildern^. — Herr Ctto Iöhlinger: Weltwirtschaftliche Ursachen des Krieges. — Herr Rabbiner Dr. Keile r m a n n : Ter Gott des Judentums. — Vortragsabend: Fräulein Lotte R o s c n b a u rn und Herr M. Rund : Heiteres ui e r n st e r Zeit. — Herr Konsul 2 i n g e l m a n n: .2 c l ü sr e r l e b t e s im Kriege aus der Fahrt von Weslafrika nach Deutschland (mir eigenen Lichtbildern >. — Herr Dr. I s n Kahn-Köln: Die Ziele der jüdischen H u g e n d v e w c g u n g. — Herr Rechtsanwalt Mattissohn : I ü d i s ch } K ri e g s l i t e r a i u r. — Herr Rechtsanwalt Falkenberg: Die Fr au i nr R e ch t s l c ü e n der Völker. — 2 ch l u ß a b c n d: Portrag des .Herrn Rechtsanwalt Leo Pasch. > Eheinnt«. Während des ganzen Kricgszcir 'ind wir in der Lage gewesen^ uniere Arbeit sortzrlsehen, obwohl von unseren 16ö aktiven Mitgliedern nach und nach 62 Herren, d. b. beinahe alle männlichen Mitglieder, zum Heere einberuscn wurden. Unserem Vorstände haben seit Gründung des Vereins eine Anzahl Damen angchört, deren Tätigkeit sich in der Kriegszcir außerordentlich bewährt hat und uns die Ausrechterhaltung unserer Pereinsbeitrebungcn erst ermöglichte. Nach Ausbruch des Krieges haben wir uns sofort der Liebcstätigkeit zugewandt, indem toir aus stinsercr Kasse der „Lstprcußcn-Hilfc" und der hiesigen „rituellen Volksküche" Beiträge übermittelten. Für unsere Mitglieder richteten wir Strickabendc ein, zu denen der Verein einen Teil der nötigen Wolle stellte. Mährend der Arbeit wurden Vorträge literarischer und musikalischer Art: geboten und Feldpostbriefe unserer Mitglieder und deren Angehöriger vorgelesen. Die an Diesen Abenden serliggestellten Bekleidungsstücke sowie dis unter unseren. Mitgliedern und Gönnern gesammelten Gaben. verschiedenster Art konnten wir einem hiesigen aktiven Rcgimente ins Fgld senden. Weiter haben wir dann öfters, besonders aber zu den . jjüdischen Festtagen, unseren Mitgliedern wie sonstigen Heeresangehörigest aus der hiesigen Religionsgemeinde Liebesbeweise verschiedener Art ists Feld senden können. Hierdurch wie durch Zeitungs- und Büchersenduftgen haben wir zur allgemeinen Befriedigung die Fühlung mit unseren feldgrauen Mitgliodcrn aufrecht erhalten. Am 17. März 1915 veranstaltetsen wir einen öffentlichen Wohltätigkeitsabcnd, dessen Vortragsfolge, mufikälischer wie literarischer Art, ausschließlich von unseren Mitgliedern bestritsen wurde und der uns einen über Erwarten großen Reinertrag brachte, den wir zugunsten der hiesigen städtischen Kricgshilfe und des ^lüdisclcn Hilfsfonds, Berlin, verwandten. Zn einem unserer Vereinsabendc hatten wir uns aus einem hiesigen Lazarett 28 Verwundete eingrladcn. Mit ganz besonderem Erfolge blicken wir auf unseren Sederabend zurück, an dejm imt mit hier m Garnison und Lazaretten befindlichen Glaubensgenossen eine Anzahl alleinstehender Damen und Herren zu einer sehr schönen traditionellen Feier vereinigten. Wir haben damit bei allen Teilnehmern wie' auch bei Freunden unseres Vereins viel Anerkennung erworben. Die regelmäßigen allwöchentlichen Vereinsabendc habe» wir sehr häufig, außer mit verschiedenen Referaten und Lesen klassischer Dramen, mit Vor-

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