Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 6/7 (1916)
- Issue
- 2 (15.8.1916)
- Date
- 1916-08-15
- Page
- Seite 39 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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— 39 — fast nur aus Scannern, die von ihrer Organisation auch andere Direktiven als rein Pädagogische erwarten i I nun damit beginne, meine! Erinnerungen niederzu- Wir sind uns voll bewußt, daß wir diese Direktiven zu geben haben. Und weil wir an diesem verantworhhngsvollen Wendepunkt stehen, wollen Nur Rückschau halten. Matrrialia Wenn ich schreiben, so bemerke ich, daß außer mir mitr noch Wenige iijjcr die Anfangszeit des Verbandes authentisch berichten können. Außer mir kommen für ctlvaige Avfklärni.gen ans jener.Zeit noch in Betracht Geheimrat Marehki - Berlin, (ioinmerzienrat Maximilian Ltein Berlin. Nabbiw'r >>r. E. Kinkel- Berlin, Rechtsamvalt Alfred dichten berg - Hannovek und Reckitsanwalt l>>. Norbert Regensburger Biannschweig. Das beste Material zur Beurteilung und zur äußeren Geschichte des Perbandes bieten unsere „Mitteilungen", di.' aber erst seit dem l. Dktober 1910 erscheine», während der Verband percits am 30. Mai >909 gegründet wurde.- Die „Mitteilungen" sind absolut lückenlos gehalten und verschweigen auch unangenehme Porto» niuisse nicht, lieber unseren inneren Werdeganz und die Asoziale Leite unserer Bestrebungen bat Fräulein lw. Cora Berliner im innntcn Heft der „Mitteilungen" einige» Material gebracht. In volle? Ausführlichkeit und mustergiltiger Eindringlichteit >vird diese. Leite unserer Bewegung in der Doktorarbeit von Fräulein Berlii er behandelt, die in wenigen Wochen veröffentlicht werden wird. Tic Gründungsversainniliing am 90. Mai 1909. Während über die zweite Delegiertevversauimlnng (Hannover) und über die dritte (Frankfurt a. M.) wortgetreue stenographische Berichte vorliegen, die die Redaktion der „ Mitteilungen" besorgen ließ*), bin ich für ein Referat über die GrülidungsversammliiNg Nus ein nicht ganz einwandfreies Ltenogramin angewiesen, das ich aber durch mein gutes Gedächtnis ergänzen kann! An der Gründungsversainmlnng, die vob morgens 10 bis abends Uhr mit halbstündiger Unterbrechung! dauerte, nahmen etwa 5,0 Delegierte aus allen Gegenden des Reiches teil. Tie Versammlung fand im Berliner Lügengebäude (damals Wilhclmstraße) statt. Vertreten waren die folgenden Orte: Allenstein, Bielefeld, Berlin, Beuthen, Bochum, Braunschwcig, Bremen (zwei Verein?), Cassel, Cöln, Danzig, Dresden, Duisburg, Elberfeld-Barmen. Erfur", Essen, Frankfurt a. M., Freibnrg i. B., Geestemünde, Gotha, Göttingen, Halberstadt, Halle a. L., Hamburg, Hannover', Insterburg, (tattowih,! (tempcn a. Rh., (lönigsbütte, Magdeburg, Meiningen, Metz, München, Nordhausen,, L.aarbrücken, Lpandau, Ltcttin, Ltnttgart, Tharn, Trier, Wiesbaden. Nach einer sehr würdigen Begrüßungsansprache des Geheiigrats Marehki. der die Versammlung namens der Großloge für" Deutschland b i grüßte (diese hatte offiziell eingeladen und bernommen), sollte zur »erden. Bei dieser Wahl kam es a Übersetzung, die typisch für die damalige kmimenden (treue >var. *) l<gt. 91r. 6 Jahrgang 2 und 9!r. ti/H Jahrgang 4. die .(losten der Tagung Wahl des Versammlungsleiters geschritten sogleich zu einer Anseinrtlmuinng der in Betracht 1'