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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1916-06-15 · 1 (15.6.1916) · p. Seite 23

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
6/7 (1916)
Issue
1 (15.6.1916)
Date
1916-06-15
Page
Seite 23 (sequence 25)
Language
German
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nach der a I äcn Schablone, als oi nichts inzwischen geschehen sei. kleinliche inncrp jüdische Pclitik betrieben. nicht mit den in Begriffen an die urteil! gegcr irgend eine Richtung. Arbeit gehen. Es sei-uncrsi ridlich, wie in — 23 — Aus jeder. Fall werde der Fugcndverband ohne jede a» die Del )en letzten Fahren inner! alb der Fudcnheit hergebrachten festgesetzte Meinung, ohne Vor» auptung habe ausstcllcn. können. d habe während des Krieges „versagt". Int Gegenteil. schönsten und glänzendsten Erder Hugcnfwcrbar gerade während des Krieges Hahe er seiner folg errungen, in, ein cs zum großen Teil seiner unermüdlichen Erziehungsarbeit zu verdanken sei, dag die! junge» Fidcn nnt solcher Begeisterung zu den Waffen eilten; ün den einzelnen Perbllnosvereinen habe geradezu-ein Wetteifer iu der Stellung von Freiwilligen geherrscht. Aus den -zahlreichen Kundgebungen de: Mitglieder aus dein Filde spreche das-ernste Gelöbnis, im Sinne der Perbandsarbeit auch draußen zu wirken und' in jeder Lage durch, niustergiltixcs- und unerschrockenes Verhallen Zeugnis 'für die Vaterlandsliebe und dis Pflichtgefühls der jüdischen Bürger abzulegen. Or. Apfel tri gt dann die Gründe vor, die die bisherige- Zurückhaltung r eges rechtfertigt, er empfiehlt ai>cr. trotz lige Wiederaufnahme der Vcrbandsarlieir. des Verbandes während, des Kr mancherlei1 Bedcr kcn, die sofort vorläzufig jpdoch r noch inicfit überbl rechnen, daß alle Pädagogik nack erhalte. Ilebcr die Tätigkeit der cinjclnen Fuxtnidvereinc während liegt ur in bedingter Form. Er deutet weiter an, dax sich jetzt cken lasse, ob der Verband nach dem Krieg »,"der glien Fornt weiter arb:itcn könne; selbst derjen ge» der im Fugcndhcrbnnd nur eine rci» neutri lc Erziehungsbrganisation erblicken wolle, itrüsse damit -der Versammlung ein schriftlicher ziis, inincnfasscndcr Beriht vor. Aus diese ii geht hcrvör, daß die Mehrzahl der!?crcine, trotzdem fast die gesamte/ männliche.Mitgliederschaft im Felde steht, gestützt auf die we blichen und jugendlichen Mitglieder die Arbeit hat fät tführcn können ur d besondcrs K riegsaufgabcn i iit Erfolg in Angriff gen immij-n hat. Fn der Erör erung wurden die Gründe d:e '-für die bisherige absichtliche Zurückhaltung de? Verbandes während de) Kricgszcit angeführt sind, cingehcpd bespräche,. Diese Gründe, und dir insbesondere von d< n. westliche» Vcrlfandsmitgliedern vorgcbrachtcn GcgenNründe, werden den Vcrün-ndsmitgliedcrn seinerzeit mitgctcilt werden, [! Es wurde iiit allen gegen eine Stimme beschlossen,! diü -Verbands-- arbejt in einem >en Kricgsvcrhältnissen crftsprcchendcn Umfangs wieder auf-, zuncjhmen. dem Fric)cnsfchluß einen anderen'Fnhali des Krieges

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