Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 6/7 (1916)
- Issue
- 1 (15.6.1916)
- Date
- 1916-06-15
- Page
- Seite 13 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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— 13 — die auf ’tner Bezirkstagung empfangenen Eindrücke,' versuchen auch hier wenige junge Mädchen, neues Leben in den Verein zu bringen. Trotz des Widerstandes der an sich zur Leitung berufenen Perfön' setzen sie ihre Absicht durch, und heute ist es eine 'Freude, welches Ansehen dieser auch jetzt nur von Tämen geleitete schon an Wenn di wir uns Tb dürfen? natürlich lichkcitcn zu sehen Verein in der Gemeinde genießt und wie vorzüglich er arbeitet. Es kommt eben nur auf den Willen zur Arbeit an. Nicht' versäumen wollen Nur aber, auch hier zu bemerken, wie außerordentlich wichtig sich eine Arbeit der jüdischen Frau für die jüdische Sache ist. Erkenntnis von der heiligen Kraft des jüdischen Gedankens Gemeingut unserer jüdischen Frauenwi lt geworden ist, dann brauchen um die Zukunft des Judentums nicht mehr zu sorgen. wir auch Propaganda heute für unsere Sache treiben Wir bejahen diese Frage. Tie Zeitverhältnisse legen uns gewisse Schranken ans. Aber andererseits ist es unsere Pflicht, cicrade jetzt weite Kreise für unsere Ideen zu erwärmen. An uns ist .'s, chir wiederholen cs, l die Flamme des wiedercrwachcnden Interesßs für das Judentum Hu schstrcn. Wir können das, wenn wir nun er neue Kräfte unserer Organisation zufüh:cn. Tenn unser Ziel ist wn jeher und wird es in Zuhunft noch ausgeprägter sein — wir wol en cs mit schlichten Worten Ausdrücken: Erziehung .unserer Mitglieder zu echten Inden. Daß wir auch hier keine unmöglichen Fordern igeu aufstcllen, beweist die Tatsache, daß die Vereine, die während des Krieges gearbeitet haben, von einem erhöhten Interesse ihrer Mitglieder an de» Bestrebungen des Vereins berichten, Sic. alle habHn ferner einen erheblichen Mitgliederzuwach? zu verzeichnen. Martin Buber hat uns, wen» man die Gedanken seiner dritten ^Redc über das Judentum in einem Satz zusanimenfaßt, die Wastte geprägt: „Nach der Erneuerung streben wir, nach der aus dem Lebeusganzen quellenden Tat. welche die Zukunft verbürg!." Verlieren > wir uns nicht Satzes i in mystische Gcdankengänge. eine jZeit der Erneuerung. L e b e rsts g a n z e n aber quelleydc Arb eist der jüdischem Jugeind. bei der Deutung jenes. Wir durchleben Tie aus unserem Tat i st d i e j ü d i s ch e Sie allein sichert die Zukunft des I u d c n t u m s. Haben w i r d a h e r alle den Willen zu solcher Arb-e!itl