Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 5 (1914)
- Issue
- 6/7 (1.6.1914)
- Date
- 1914-06-01
- Page
- Seite 193 (sequence 33)
- Language
- German
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— 193 — jcihrficfi, ftat'tfiniX'n. Tic Tic Vereine Eettbu ‘, «rnntrurt a. C.( Oliii i» und Wulu'it habe» ■ fi<t» am .öimmelfahrt*tafle in tiottlmczu einer jntcri! fcngcmciuirtiaft äiifammen.- lU'idiiovfen. Tie '.'Inrennnn ist »on dem liaMutfcr, herein aiiviienannen. efitm Vorsitzende» ist föerr Re,l>tsa»>valt Schindler.Cot! mo > Sprembergerstv.;U>, >.- Cieauililt ivorde». lio fülle i Verbandssitzuuge» nacl Beda ei, spätestens einhalb-. nääiste ist für Milte geplant. Beübloiien wurde ferner, im Lause des Sommers drei gememschasllictie Ausflüge »ach (>>»1»», Liederose und Muska zu veranstalten; schließlieü. wurde de» einzelne» Pei einen ansgegebeir^die!> tdlierliste für de» kommende» hinter a» de» 1. V oriitzende» dis zum I. September einzuseiide». M'jtdcr Fnsammenkuiiit war eine eingehende Anssp iche über die Jiifi(iteii der einzelne» Vereine verbunden. Duisburg. Ter Verein der jüdische» FuMnd z» Tuisburg dar vor einige» Tage» sei» achte* Winierhalbjahr geschl, [fen. SSeii» auch die dvr Mitglieder nicht iveseiitlich gewachsen ist, jo herrschte doch im letzte» Minier reges Lebe» im de», wurde» regelmäßig Aeitliclifeitc» hat sich die »e» gegründet uud gezeigt, das; auch in de» Städte», i» de» allgemeine» Turnve Vereine. Tie V orlrage defncht. Netze» diese» 4! die allivöchetitlich stattsanprträge» und gelegentliche» . Turügrnppe erfreulich entwickelt denen, wie i» Tnistzurg, sende» iti werde», die Turngruppe» rem gern ausgenommen der jüdische» Fugendve reine Berechtigung haben. Außerdem lvutde ein »ursus für Bürgerkunde, i» ivelcchem dis Reichsuud die preußische Vetsassuiig tzehaudelt wurde und i» Gemeinfchqft mit dem Verein für jüdische Geschichte und Literatur ei» .(tursus, in welcher i Herr stiabbiuer Or.. Reu- »tark die »euere jüdische Geschichte 'vortrug, atichalten. - - Te» Abschluß des Winters bildete eine Freitagabend-Beraustt ftung, die erste dieses: Art in unserem Verein, fsh: Verlaus war sg gut, dlß wir tzeatzsichtige», sie zu einer ständige» Vereinseinrichluiig -quSzubaue». Mit denr Beginn des. Soiniiierhalbjahres sind an die «eite der Tue »gruppe § eine Tennislind eine Wandergruppe getrne». (fine Wanderung der „Funguiannfchqft" vernnftaltetei dev Fugendvereln „Gabriel Riester", (füllt, am Sonntag, beri 20. April in dem .(königsforst und nach Bensberg. Mil klingendem Spiele! rückte unsere Unit Trommeln und Alötcn ausgestattete und wohl eingescliulte' Mapclle kurz uacli 2 Uhr mittags zur Brückenrampe der Hohenzollernbriickch wo bii Wartezeit bis zur Abfahrt der elektrischen Vororlbasn durch einige flott gef; ielte Stücke angenehm verkürzt wurde. Ta wir du» städtische» rrtsanssc »ß für körperliche Fugendpflege angeschlosse» sind, brauchte» wir für die Fa >rt bis zum .(königsforst nur de» halben Fahrpreis zu zahlen, so daß sich uns re Hin- und Rückfahrt auf» nur 45 Pfg. für den Teiinehiner stellte. Fn .(tön sssorst angelangt, lvurde zu Vieren angetrete». die Teilnehmerzahl mit 30 ssstgestellt, und fröhlich ging es in de» frisch-grünen schattigen Wald, wo die geschlossene Ordnung in zwanglose Gruppen aufgelöst lvurde. Rach zweis sindiger Wanderung, vorbei h:n> anderen verborgenen! Waldbüchlein, würd mitten des Forsthauses Foßbackj Rast gemacht, ders niitgcbrachte Rucksackvesper verzehrt und die zu .Oanicj gefüllten Flaschen geleert. Rach Vernichtung aller Lagerspuren gingeiveiter lnit klijngeiidem Spiele, vorbei au der Forsbacher lRühle. durch Fvrsbach ujlid Wiespen und durch den am Gießbach und manch im Walde in der Rühe Wald »ach Bensberg. Sechon von weitem von unseren Funge» mi Ter steile Ausstieg zum in gesckilossener Crdnuug in das Schloß, >voz» ivir ptember i» Frankfurt a. O. winkten »ns die Türnfe des Schlosses Bensberg, Freude als das! 3iel unserer Wanderung begrübt. Schlosse, das um 1700 von dem .(tursürsten Fohafm Wilhelm errichtet und seit >>-40 als eine .(tadettengststalt eingerichtet ist, wurde mit Spiel und Gesang Zlirückgelegt. Ter Einmarsch die Erlaubnis voj» Leithr der Anstalt, Ferrit Oberst