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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1914-06-01 · 6/7 (1.6.1914) · p. Seite 188

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
5 (1914)
Issue
6/7 (1.6.1914)
Date
1914-06-01
Page
Seite 188 (sequence 28)
Language
German
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I fnwnectftcfieit ift. Tic < fi» auf einigen Margen ber Welt zu treiben, uti .Ergreifende verzei binpricbltda, um die volkstümliche Via ein zu tag" zu feiern, wo all Freude zii bereiten und ihrer Mutier fteln, da: Cibra tveifze /darbe bede Li^be. ihr fut iveil au-; Schönheit/ das .lilanze — 188 — lelehrten sagen, daf; hinter dein Wachstum des Grai Landes Mraft genug steckt, um sämtliche Maschinen v doch gebt das vollkommen geräuschlos vor sich." lsröne findet er in dem Kapitel „Tic Mutter". Er Verehrung für die :’Jintter immer von neuem auf chärfen, einen Tag im andre allgemein als „Mnttere miteinander wetteifern sollen, ihrer Mutter eine das auch öffentlich .ze.igen. das; dieser Tag im Zeichen in. dafz fie eine weisze Nelke im Knopfloch tragen, ütek die llnschiild, ihre Tauer die Treue, ihr Tun die dehnendes Wachsiunü die Güte. und ihre Gestalt die 'in Bil-dder Mmrerl ehe. Mb Vllbert Back , Neun auf Erden die Bekämpi Es spricht hier ein gla Liebe 'den Antifemilis äi'ähnk. Besonders hül Fnden. wie erst neue fef'oren -es handelt derr wurde, Nicht min ger von Speier vom Ttadi tausendfach zn sammeln.'" . „Ter Mensch und reiche Bedeutung der a Praris der Neligion f „Ter religiöse Wille adl a. H.> predigt in seinen Wegen zum Gottesreich nng des L>aneS als einer »nltnrinission der Hilden, ifbensfeliger Idealist zu uns, der durch den Geist der is zu bannen und die Menschheit erlösen zu können ich ift die Hinweisung auf die Kultiirletstungen der durch die Erfindungen. zweier jüdischer Pronin künstlicheil Tünger' die Landwirtschaft geförrcr interessant ist eine Aeuszernng des Bischofs Rüdi- Fahre „/Ich habe gedacht, die Ehre unserer nehren, dasz sich die Fudcn in ihren Mauern anr Nngs sich ie bicligion" von Thaisilo von ^chcffer (Hans Sachs- Berlag, München! schildert die Macht des religiösen Gefühls und die kulturömmigkeikswerte. Biel tiefer in die Psychologie und ihrt E. Pfennigsdorf in feinem gedtegenen Buche: Leipzig, Teichcrt'. Ihm ist die eigentliche Tomäne der Frömmigkeit nicht jie Erkenntnis mit ihrem Kausalitätsdrang, nicht das GeKihl der schlechtsinns,en 'Abhängigkeit im Sinne Schlcicrmachers, sondern ieses religiöse Wollen steht im Gegensätze zu dem giöse weis;, das; er unter fremdem Willen steht, er erinnert sich seiner Erlebnisse und' baut sic in seinen Bewußtseinsinhalt hinein. Tas Gegenteil! von alledem gilt vom hypnotischen. Belehren uns die Heiden eben gcnaiiutcn Schrifte^i über die seelischen Grundphänomen der Frömmigkeit, so seien zum Schlüsse heute noch zwei Bücher erwähnt, die Beiträge zur Neligionsgcschichte liefern: Nickels Palriarchengeschichtc im Lichte altorientalischer Forschungen (Biblische Zeitfragen, Afchendorf - Verlag, Münster' tritt für di.iHs Geschichtlichkeit der biblischen Stammväterberichlc bin’ und beleuchtet diese 'durch das ägyptische und babvlonifchc Fnfchriftmatcrial. ^bui ist, ähnlich _uüeT>ei Alfred Fcrcmias Abraham, ein religiöser ^>eld, ein Mahdi, f rin Auszug aus Babylon eine Hersebra. sein Auftreten ein Protest gegen die religiöse Entartung Babylons. >Xn ähnlichen: FrontrittNung gegen die glaubeichfcierlichc Kritik bewegt sich Fampels grundgelchrch und scharfsinnige Arbeit über „Fsracl und seine Neligion" iKaufsmann, Frankfurt a. M.l. Hampels will die altsemitischc Borge schichte und urhehräische Borsiui^ des israelitischen Monotheismus ins rechte Licht rücken. Es geschieht dies in gründlicher und geistreicher Weise. Auf dem Wege fällt mancher Strahl der Aufklärung aus biblifchc Einzelheiten. So hat die Kritik die biblische Teulung des Namens Samuel („Bon i (Sptt habe ick ihn erbeten!"' als ursprünglich auf Sauls („Der Erbetene"» ' Namen bezüglich aufgefaszi. st. belehrt uns, das; Hanna ihren Sohn '

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