Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 5 (1914)
- Issue
- 6/7 (1.6.1914)
- Date
- 1914-06-01
- Page
- Seite 185 (sequence 25)
- Language
- German
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185 H Kolonisation Fortfdjritte ir bei'jüdischen Kolonifation Palästinas. L5on Davis 5 r i c t j d), Bl rliii. Seit unserer letzt?» Ilebersicht ist da« jüdisckn lästina tüchtig vorwärts gekommen. Während fr meist unbemerkt vor ich gingen, zwingen sie jetzt Kreise zur Beachtung. So bat erst vor kurzem da Gericht mit großer Vlnssührlichkeit auf den Vlnt'eil dr'r lsu Nutzen, den », ä. auch avon buben, hiiigewieseii. VlüsiedlnngSwcrk in Paiiber solche Entwicklungen bereiteauch fernstehende deutsche Konfulat in Ta'sa in einem amtlichen Hilden an der Entivickluug des Landes und ans biij deutschen Handels,'e,Ziehungen mit der Türkei VIncii Besucher des Landes, die srüber nur zu kommen pflegten, um die bei ligcn stätte» zu sehe i. die sich aber mit ,Trägen Zdr eingeivanderten Bevöl. keruug und mit Wirts hastlichen Dingen nicht zu.befassen pflegten, finden ersetzt immer mehr und i/ielir interessant, alich von diesen iiebmen, i'eil der Ersilg der jüdischen Kolonien iti den allgeineinen Lände« . Verhältnissen Palästinas so grosze» Wandel geschaffen bgi? Bo» jüdischen B> iuchern batte Palästina in den letzten Monaten unter vielen änderei, zwei ü bedeutende Persönlichkeiten zu verzeichnen gehabt, wie Baron Edmund Rorlscknld ans Paris und den lsse'andien der Bereinigten Staaten bei der Türkei, Mr. M'orgentban,! ' — Baron Rothfeliitt bat ein alles Interesse afi Palästina, Er ist derjenige, der dem jüdischen Kolonisalionstverk im Laflde in groszzügigner Weile über die Schtvierigkeilen der erneu Jahrzehnte hinweggebolse» bat, [ Man schätzt die Summen, die er dafür ausgab, anl über <.»*» Millionen Tranten, Dann schien,es, als ob er sich zurück,ziehe» ivolls', gere 'Zeit zweifelhaft war, Vlber ganz bat, er feiJi gehabt, und sein diesjähriger Bestickt bat ibm die- Kolonien in Palästiiii in so schönem Lichte gezeig^ das; er sich enneblosz. der Sacke wieder i» iveil lebender Weise sein Interesse zuzuwenden. Hierin liegt eine der bedcntsamit m Tatsachen der lclzlen ,'Zeii schilds Interesse, wi, wir gesehen haben, ein leb Wiedereintreten für die Kolonisation bringt auch her serngehalten Hab n, zum Rachdenken und zur Der amcrikaniscie Botschafter, der erü kürz jtantinopel angetrete, hat. machte gleich zu BegiM seiner Rmtstätigkeil eitle ausgedehnte Reise d irch Palästina. Snrien und überall den jüd-ischei lKemeinden, Tnstiiniionen teresse. Dies gilt natürlich am meisten für die jüdische- Entwicklung in Pä lästiua. Er lieh nirgends einen 'Zweifel darüber seine amerükanischen Interessen wohl „zu verbind da der Erfolg dock, lau Tnlereile nie ausgegeben -Torlschritte der jüdischen denn nicht'nur ist Rothiverktätiges. sondern leu, ändere Kreise, die sich bis-, Mitwirkung, ' ' ck, seinen Posten in Ztoii- Kleinasien und bezeigte itw. kein lebhaftestes 'oijdas; er seine jüdlickien und. ii versieht, und der Ein druck, den er von dem nencu Leben' in Palästina bemann. wird sicherlich auch unter den amerikani eben ,Tilden viele zur Beleck strebungcn in Palästina, veranlassen. Die Palästinareisen! bilden sich von Talir zn d i g e il Einrichtung auch bei den sogenanü Die Religiösen haben zu alle», Seiten das alte <d gehalten, wenn auch der Besuch in den Seiten N der, der Unsicherheit und der Berkebrsschivierigkl' geivorden war. Heule siebt man zu den Wallfahrt! Tudeu aus allen Teilen der Welt, und besonders ungewohnt sarbiges Bild in den Straizen Ter greift auch unter den moderneti T^ben die Vlusiassnug um sich, daiz, jeder itUiig air den jüdische» Be i iabr mehr zu einer ü ä n - en modernen T»den aus. 'bot der „Wallfahrt" iiine- Riedergange-tjener Läuten zeitiveilig ,'ebr gering, festen in T^/tiialem wieder die des L ricnls bfeien ein ifaleiiis. Rber nelierSiiigs