Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 5 (1914)
- Issue
- 5 (1.5.1914)
- Date
- 1914-05-01
- Page
- Seite 130 (sequence 2)
- Language
- German
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m (unterliefe, soll, znm Ausführungen eine» Riederschlag 'limfet, daß ich vielen'unserer Bm Was »ns in jener 3timöe buueette nttb jrt mir noch lange einen Teile wenigstens, in den folgenden finden, Zch bin nir dabei wohl bedesfrennde nichts Peues oder alle»' falls altes in neuer Variation sac en werde; aber — und damit glaube ick ein prinzipiell.-wichtiges Moment zu erörtern unseres Verbandes scheint es mir Zeit die ('irnnchragen unserer V Masse unserer jungen Garde Vc das wie resse zu erfordern, daß man von Zeit zu wegung erörtere imt> so der großen ranlassnng gebe, den Blick über die Vorgänge in ihren Vereinen bina!»s auf das große Weinje unserer Organisation .ui rickten und. dnrck Verband mit immer neuem, sriicker pulsierendem Leben zu füllen. Dock auck für unsere älteren aic abmbalten und auck auf diesen w licken lassen, eine größere Reibe Lötung zu führen. Ta. beißt's Zustimmung oder Widerspruch den unde, die Senioren imserer Jugendbewegung, ickeint es mir ör» Pflicktgebot, die alten grundlegenden (Gedanken neu durckzüdenke», und;» vrüfen, ob sie.bei der dteugestalning unseres Volkslebens nock.stich- und biebfest geblieben sind. Es wird tick dann auch weniger oft ereignen, daß Verbgndsmitglieder, die anfänglich mit Feuereifer bei d«r lackte waren, schon nackt wenigen Zähren abslauen und unseren Bestrebungen passiv gegenübersteheu. lleberlianvt sollte m. E. weit meh ' als bisher unser Verbandsorgan die Stätte sein, ans der fragen, die >>en Verband berübren, zum Austrage gelangen. Es wird ans verschiedenen (Gründen auck künftighin kaum uiöglick sei.n, bäusiger als alle zwei Zabre Telegiertenversaminlungen rd es.iick icklecktetdings nickt ermög wicktiger Zrageir zur Zilärnng und 'den, die Zwischenzeit tüchtiger ausnmzen und unsere Mitteilungen nicht nur als ein belehrendes, sondern auch dem'fruchtbaren Gedankena istansck dienendes Srgan zu nühen. Von inancken tvertvollen Erwägungen und Anträgen, die der Zrankslirter Tagung im Vorjahre voZagen, ist's merkwürdig rasch stille ge- und weiß mich darin eins mit meinen Zreunden in der Verbaindsleitnng, wenn es nur dieses leisen Erinnerns bedürfte, um bis zur nächsten Tagung übers Jab> nock ein tücktig Stück Arbeit in der angeregten Richtung innerhalb des Gesamtverbandes zu leisten. Wenn ick gerade im gegenwärtigen Momente als Rufer zum Schaffen und zu allseitiger Beteiligung am gemeinsamen Werk auftrete, so geschieht es aus der lieberzeugung heraus, daß die große Slnnde für unfern Verband gekommen ist oder doch bevorsteht und ein großes oder doch großer Taten fähiges Geschlecht in unseren jüdischen Zugendvereinen vorfinden soll und muß. Es ist nicht eine optimistische Anwandlung, wie sie im wundepreicken Zrühling und in den Tagen