Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 5 (1914)
- Issue
- 4 (1.4.1914)
- Date
- 1914-04-01
- Page
- Seite 107 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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— 107 - Drei freie läge. toariu»nleiuant>trunfl drr „Wandergruppe im Fugendverrin l'labriel Riessrr" durch da» Lauerland? «Pom 21. bis 2-l. Februar [lltl4.! .Wo fofc’ irfl dich, unendliche v!a:»e 1. Tag. Drei freie Tage! — iPenn das Wetter es auch Sonnabend glsend abl der nickst gut mit uns meinte, w fand sich trotzdem eine stattliche froher und wetterfester Wauc^rer zusammen, um den starnevalin freien Natur zu verbringen.' — Fetzt ist's ein Erinnern noctis das alle, welche die Wanderung mit- »acksten, wach erhält. Tic Erinnerung an jene Stunden macht »ns lein jene Stunden macht -rendig und glücklich: sie gleicht einem Haltepunkt im sieben, an bald erfastte uns Fr« einer prächtigen Gegend. ude ans »an anfatmet, ivo neue .straft fick, famiiieln sann, um besser vorwärts;n schauen. ie Eindrücke, die ich auf dieser- Tour hätte, null ick,, so gut sjcki's :ben jagen lässt, wiedergebcn: Wir fuhren Sonnabend abend tl.stO Uhr von Eöln ab und kamen lach etwas beschwerlicher, längerer Fahrt! — mit mehrstündigem 'lnsenthalt unterwegs — morgens gegen 8 U^,r in Fleckenberg an. Von hier ans begann, unter bester Fiilirstng des Herrn Earl Steilst, injere Wanderung durch das Unlroptal und md Fnbel. denn wir befanden „ns schon in Erst glänzte es wie Sonnenland in ebener Fläckc, — dazwischen iefe Täler, ans denen her steile Wege zu hohen Bergen führten vir standen in, Notliaargebirge und gleich von unserem, Wege u. allen wir den gewaltigen 758 Meter hoben Härdler vor niis.j h Tie Schönheit in dieser Natur wuchs mehr und inehr, und witwiel erhabenes lag darin, als wir mit, einem Mal ein einsames F-ager- . laus anftanchen jähen, umgeben von hohen Bergen und stolzen Tastnenväldern. (012 Meter.) Hier machten wir eine kurze Nast und ,gan lerten dann über den .stamm des Rotliaargebirgcs weiter, das! im Nittelalter die Sackiien von den Franken trennte. r Tie Landschaft und den Himmel fallen wir in vielen Bariatiosien: inmal sielen spärlich neugierige Sonnenstrahlen durck, die Wälder ruf die Landschaft hernieder und mackste sie wie verklärt, dann zeigten ich schwere, dunkle Wolken, welche dem Bilde einen eigenartigen /Reiz 'erlichen. I' Auch auf dem beschwerlichen Marsch bis! zum „grasten stopf?,. 740 Meter, wobei wir oft bis an die stnie im Sckmee gingen, zeigtt uns rie Natur viel Schönes. j Wir alle staunten wie vor einem Wunder, als wir plötzlich pieder ün Forsthans, friedlich und idpllisck,, erblickjlen, das wie in Berg und Wald hineingezanbert schien. Tic Waildernng setzten Ivir fort und erst mittags gegen '2 Uhr cnchtete uns wieder ein Hans auf. Wie non einem .Eriegsznge oininend, der Ivic ein Sturmwind über die Felder gegangen war,, eiltest wir hier — i» stühhudc — in einer begeisterten tzainlie ein