Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 5 (1914)
- Issue
- 1 (1.1.1914)
- Date
- 1914-01-01
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
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12 Umschau — 1 ■■■ — . . J_ Politik 1 '.'Jadiriditen" mährend der leute» üebcndiicr (»ieldiieuheii, in jnhro-- J-üriteji' fcimcit vH li’nu'i|. che ich, n bei eichen von allen difeit, -feinen 'il'Cii. auf dem mit antiiemitiidt itefinnten eiu»rührumt ihrer Projekte 'dl-7ein hedentfamer 'Sei traft ytr modernen heutidjen;1eitftefdtidue ist da» im■ Perlaste der Union Seitlicher Per 1 aa-7g e s e 11 f dia f t vor einigen Wodien erfdiicucue Budi „ivürft Bismarck 1S!H(—1NUN" uin .0 e r m a » u a> o f m a n n anziifeheii. öofmann mar mährend der ^eit vi n Bistnaxcks Eiitlaffnng bis zu deffe» Tod leitender politiidier' Oledaklenr dsr „vainlutriier in denen bcfanntlidt 'Sivmarrf feine Vlitiiditeu fahre tiindgah. vofmaun hatte mie kein »o langem vertrautem Weiprädt die Vluftditen he» Seine Mitteilungen dürfen als durchaus einm, ndsfrei gelten. Pan hefoii herein Jutereiic für den jühiidien tiefer find h e Äeußeriingen de» Dürften;ur Ju&enirafle, die .öoimauu mitteilt. Er äit'ierte fidi im Juli l^htJ hier über mie folgt: Was die atitiiemittidte Agitation betrifft, fo Ermügiiiigen her diereduiiiteit und her Men fehl > ite ihr;-{iel erreidten könnte. Jdi ‘Habe öfter» vor re n gef prodien. Wenn id; iie ttadi her fragte, io ging es ihnen ähnlich mie den Sozial lemokraten. Sie griffen den gegenwärtigen .Ziiftand an. mit ft teil aher nidit, mie er im heutigen Staat» Organismus ah^uitellen fei. Cher meint' iie etmas oorhradtten, fo lag die Uninöglidikeil. es;» oermirkliehen. fo klar zutage. Jdi fagte ihnen: Änsmeiien können mir hie Juden hodi nidit und eine Bartholomatisnadit gegen ite auch nidit in Steile fetten, dnhere Mas;regeln, mie ihre 'dnsfdiließnng von riditerltdiett und anderen Staatsitellen aher können die Sache mit idilimmer madien. Sann mürbe iid: die freigemordene jiibifdie Jntelligeiiz ltodi mehr als bisher auf dem nurtfdia'tiidien und finanziellen Webicte he tätigen, tiut» zur ,folge hatte, dag »lagen über die Annahme her jühiidien d'iadn und über deren mtfjhrüudilidie blnmendniig erit recht das Jornm er» füllten. Es in fluch miherrätiieh, hem jühiidien Sriebe nadi Enperb und Periitögenshildttng ftaatlidierfeits .fdinherniffe in den Weg zu legen. Soldir Maßregeln können nidit getroffen werben, ohne zugleich hie iihrigen Bc oolkerniigse 1 einente im Ermerbsleben zu hehinhern nah zu beutränfeit, was nadikeilig auf den nationalen Wohlftand eiiifairken mürde. Äncki pflegt na. mentlrd, her mohlbaheithe Jude ein fidlerer Steuerzahler und guter Untertan zu fein. Ebenso darf man die Äugen nidit oor,hen guten Seiten her Juden verfehlteren. Es neckt in ihnen lyaudtes, mas mir nidit haben: dittnebe und Beweglidikeiten. hie ohne hie Juden in unterem Perkehrslehen kaum in gleichem Maße oorhanhen fein wurden. Sie Juden bringe» in die Mischung her verschiedene» betttfeben Stämme ein gemiffes Moitfieiit, das nidit unterfdiäht werde» follte. Wenn idi noch Mittiger wäre, würde idi in bezug auf die Juden den Wrunbian empfehlen:. Im io, Imn-Iio >!>- Io «■•.»rcssion intenlitp. tVian braucht fidi aher die Juden nidit über den Mopi madiien zu lafien, oder fidi finanziell von -ihnen in einem Maße abhängig zu machen, wie es in vielen Länder» leider der fall ist. Bei meinen Beziehungen al4 Minister zur jüdischen v'atttefiitntico ist immer diese, niemals hin ich her uerenicbtetc Seil gewesen. J» bezug auf fein persönliches Perhültnis zu den Juden äußerte der Aiirit weiter: