Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 12 (1.12.1913)
- Date
- 1913-12-01
- Page
- Seite 402 (sequence 28)
- Language
- German
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— 40L — vei-bandr-Nachs iditen Die Zusammenkunft turnfadjDerftänbiger Delegierter der im westdeutschen Derii'ksoerdande rusammengeschlossenen jüdischen sugendoereine. iklndicii, den 14. Lepteriwer 11113. Tie Jagesordnring bci'ct'üftijitc fielt htui’tüid.lldi mit feit fragen der Crg<i= 'niitittcu von Junten und Wandern in unteren Vereinen, ivobei die verschiedenen lokale» Vedingniigeii. insbesondere alidi diejenige» kl.iirerer Vereine. beriickitdingt wurden. Tie' Ärrssprad'e der mit besuchten Versammlung ivar eine auszerordenilidi rege, '.lueder. aüIIc die- Gebotenen rönnen wir hier leider nur die wesentlichen Wesidnsprintte der gehaltenen Neicrare bringen. '.'Ile erner sdiild ri .Öerr Bauunierneliner bl.! W ü s ke n , - der Leiter der bl a d'e n e r Jiirnabteilung, das in der Xeimctieji Jrtrnersdxist iiblidtc Junten. 'Andi für,«ein Nnckblick e.uf die erim’tehai'eeeeid'i.j'ie d.'e dentsdren Jnrnens besclireibr er ,m eingellten. li’ie eein den .■Odilen ,!nk .tut den Lpielvläven. beim. Wand.rn lind vor allem andr bei den,'den .ue.itj:; uiib.laiini bleibenden, midi» neeu Vorarl.iteri der JimUetter -und Vortnrititr zrigebt. ebr beton! mit besonder.,» btaddrird. dar, d r Jnrner a n! t alle n W e b i e t e u der >1 e I p e rp fyl e g e z u i! et u s e lei. der jnaendliebe »örper bleibe vor ,inseiitjter binsbildmig bewahrt. in melde Lu tuveti Verreibe» einer eilt« feinen Lportgrt zu seinem Ldicrken nur zu ietniell verfalle. ,vür die Fugendvereine eigne üeli daher das Teuiselte Jnrneit gerade ivegen seiner Vielseitigkeit in dervorragender Weise. Tazn komme, das; der populärste Jeil des Turnens, das .öiillentunieii, in vollkommener Negelmälfzigkeil eine woKIdurchdackte. plag volle Ldiulüng des .»örpers von Linse zu Lluse. je nach dem Fortschreiten der Leistungen gestatte, U-iiif. .Unterbredning drirdi ungünstige Witterung gäbe es her 111d.1t; es habe deti iveitLren Vorzug, vom Jeilnehtitei feine .losten zu verlangen. Tas Walingen einer lange trotz ehrgeizigen Vemitbens vergeblicb verntditen schwieligen llebung ritte im Jrtrner das Weilt bl eines ivohlberednigie» LelbstluivriktseinS wachz Jrtrnen erziehe den jiingen Mann und das snirge Mädd'en zil T i s z i p l i n und Ordnung, zu ..l a m e ra d s dia s 11 i eb k e i t ' und bldnuilg vor der Persönlidrkeit des bindern. tlösze jedem F r o b s i n n , Mut „ ij d L e l b st v e r t r a n e n ein. Tas Wleidre gelte vom volkstnmlidien Jrtrnen und den Jnrnspielen im Freien, deren Pflege mit nidtt geringerer Liebe und Lorg'alt zu fördern sei. blls zweiter belendnet Xrra'.if .öerr Lehrer! Ö. Faepbi. der Leiter der .l öl ir er Jurn.rbteilnng, in i'd-ari gezeichneten Ilniriisen die augenblickliche Lage der jüdischen Fugend Teittschlgnds. ihr. zttnebmende Wertung körperlicher Leiitimgen. blndi nadi seiner Ileberzer gnng sei die Einrichtung von r ri r >! a b t e i l n n g e n eine der wichtigsten rlnfgaben unserer Fugendvereine. Tie Fugend inerte dort zu tüchtigen Leistungen und zu anfrediker Wesinnnng erzogen, und daher entsprädte gerade das Jrtrnen den allgemeinen Vestrvbnngeir der sndiiden Fugendveivegung. Lodann aus praktische WesichiSprrnkte übergehe,,d. betonte er die Leichtigk it. iber auch Verantwortlichkeit der Öinrichtnng von Jitrngriirven. L biie 'die rk e , i n n g einer sad'kundigen.