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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-12-01 · 12 (1.12.1913) · p. Seite 398

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
12 (1.12.1913)
Date
1913-12-01
Page
Seite 398 (sequence 24)
Language
German
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Flus anberen Organifiitionen Wandervogel. ’i JrottDem etitcrabc hit uns ein besondere > Interesse hm, wie sich andere gngendorganisationen zu jüdischen Milg iedern ^stellen, .wollen wir neuro nn dieser Dtelle »ichi »über uns die bei o .nnisemuismen Vorkommnisse im Wandervogel auerlimen, ja beschämenden eingehen. Wir verzichten auch aus eine ausfübrlicbe Darlegung der (steg »jtrömungen und verweisen Misere Leser aus einen Rufsast der (steichäflssibrerin des Verbandes, der gleichzeitig mir dieser Rnmjner in der .jeitschii Henrichen Reich" encheint. *!i Rur! die Endergebnisse jener Äusfübrun^ rt des ^entralvereiirs ,. ö»i en seien auch "hier wiedergegeben. Die antrsemilischen Strömungen W indervogel und.' verlvandten ^ugendorganismionen sind weil fortgeschritten: es sind aber srarke (stegeuslrömlingen nnlengbgr vorbanden, desbalb ist die Lage uichl hoffnungslos. Äls wirksamstes Mittel must die periönlich? Äusklärnug in den Reihen des Wandervogels dienen. Deshalb ist die < Gründung jüdischer Wandervogeivereine abznlebnen, firn Augenblick, 'wo tiefe die Billigung der Dchuloeborden fänden, iväre der Antiseinitismns in Vereinen, die die Beein- 'Iiisfnng von .Bindern zum Ziveck habe», in P rinanenz erklärt. ein allen fallen, in denen jüdische stnabei und Mädchen vom Wandervogel ans antisemitischen (Gründen ausgeschlossen werden, ist ein Einschreil ^dr ilisemjtische Lager schivenken, die Deiliiabme von Schülern Sollte der gesamte Wandervogel in das a n iväre das .stnltnsininisterinm zn ersuchen, ^generell zu verbielen. Wickuiger aber als die pratlischen Ergebnisse scheint das folgende zu sein: Der '."nnieininsmns bat unzweiselhaft in. der deutschen fugend, nnd gerade in ibren besten nnd ideal geiinnresr. gernnden. Der Ein* f 1 uErwachsener ist ge nächsten .Zeit »inst sein, die jüdische äugend zu schulen, dast sie znm .stampf lbstzucht aus der einen Seile. gerüstet ui. Da zu geboren Memitiuüe und S D':e r rganiir ,:>en, in der diele Erziebluigsar >eit geleistet werden kann, ist der jüdischen ^ngeiidvereine geieiafsen. Dazu gehört aber auf .Seite *111 Verbände der anderen Seite der reite Wille, binansznch Ser beiten Wmie, die die gngend bat, der Bereiiterung für eine gute Dache die gelvonnenen Werre ninznieyen. Die Leituirr des Wandervogel itelu jeden nereien fern. Der Vorabende der Crtsgruphe tralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen mann, bat mit dem Direktor der dortigen Dbe alls den antiseinirischen Drei- Viüblbeiin «l>iuhr> des ^enstlaubens, Herr Ostistav staufreälichule. Herrn I)r. Edmund Renendorr*. in der Wandervogel Dingelegestheik eine ausführliche Be iprechnng gehabt. Herr Reuendorif, der B i E. V„ bat Herr» .staufinann erklärt nnd ibn mit aller Cefrentliclifeit (stebrauch zu machen das; er die Versuche der Riitiieiuite feindliche Tendenzen bineinznlragen. und dast er als Bundesleiter des durchaus bedauere. Vertretern einen Widerhall ing. Die Hauptaufgabe der eben in den .stampf ustd mit mdesleiter des Wandervogels rmächtigt. von der Erklärung. in den Wandervogel judenauf das Schärfste mistbillige, Wandervogels diese Versuche *) Ein SonberaObrurf geht allen Vereinen;u

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