Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 11 (1.11.1913)
- Date
- 1913-11-01
- Page
- Seite 346 (sequence 4)
- Language
- German
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— 34(» — der jii&ucttdn beu: eilt uieUic’rt flittfic li'irö mit wir itcictUancii pom :>Iießer-Be utcnOvViiu'ifuiHt. und crirculidieripetic ckiteter Verein innerhalb der gesamten >art hinzugefügtwerugendbewegung. Tein rtol; genannt. l?s ist für mich erbebend, wenn ich' in Berlin oder sonstwo int bleiche Freunde treffe, die jene 2l ifänge des Rießervereiits miterlebt lewen: ivenn sie «tit Jyreu&e erzählen ron den Tciilgchteii. die baden,, und von den in zäber Arbei Griolgen. Ganz besondere Freude bereitet mir aber so on ältere an, lesebene Mitglieder der hiesigen Gemeinde draußen voll istolz ein erzählen : es bandelt sick zumeist gerade um solche, die seine res Zeichen für einen Anfänge ungläubig betrachtet baden, l?s ist keim bess, Fngendverein. c ls ivenn die ältere Generation tbtn gerne und freudig anaebort. Fcb will nicht verschweigen, daß inan,Ne dieser ält 'reit Gemeindemitglieder mir mitunter von einem gewissen ..Fitviel" in den Darbietungen sprechen: manche saiten attch. bei einigen Mitgliedern sei die »tnst der Furückhaltuna „ockt nicht »is Zur allerhöchsten Blüte gediehen, i.öeite rtcit.'i eins bfm Nießer-Berein und befreundeten Bereit en ist nun der große mühsam erkämpften die Tatsache, daß mir ten die Führer der Bewegung sich ancl, ivobl selbst dts Zeugnis ansstellen. daß sie bei ihrer blrbeit niemals bequem geivesen si ernst genommen und niemals vor moinentan habe seit Mähren das bandes dnrckzugeben, en dem Rießer-Beretn von ihm versprachen. :en verricht, die seine Verband d>!r jüdischen Fugendvereine erwachsen, nnd ir i Bedü.rtnis, mit Fluten die lrntwickelnng dieses Be mit Fhnen zu prüsen. ob der Berband. der im iveseiitiicl^ seine Ernten; verdantt, das'gebalten bat. was wir un Pb dieser Bervand auch wirtlich beute noch d i e Fd türünder bauen. FW darf vorausschicken, daß die äußeren Erlolge leugbare find: über 1 ."> (xmi Mitglieder, darunter, tvora lege, über ll lxx> atiive. tan 120 Bercine. das sind gcliviß Fakten, mit denen man tckton paradieren dars. Aockt mehr Wert lege tclt laraut. daß die jüdische Jugendbewegung s-.w innerhalb des deutschen Fndeni itiis und darüber hinaus Respekt etivorbcn hat. und zwar lediglich durch po nnd eine vorbildliche organisatorische Gesckilossenbeit. sagen, daß ^wir. obwohl wir als ganz jttnge Mensche Wert gesetzt haben, im allgemeinen -Maß hielten, uns als Glied der Gesamtbeit z>es deutschen Fudentnms de uiterer Bewegung unif ich besonderen Wert itive Arbeitsleistungen Wir dürfen wohl auch t diese Bewegung ins stets einordneten und rachteten. Tann dürtd, daß sie die Arbeit herrschenden Modestromungen eine Berbeugung gemacht baden, sondern immer als Leitmotiv der Arbeit den Gedanlen betrachteten: Wir sind teilte die zwischen dem Bereit Beiines klafft, svne- .sondern ein Berband. der in pädagogischer Weite wiiklickte Fugenderziehuna' und Jugendpflege treiben tvrll. der die große Lücke lassen des. Elteriibattses und der Begriindnng des eigen niatisch ausfüllen will. Fck muß nun. wenn ich zur T e l b n t r i t i k über, ehe. vorausschicken, daß än den Fngendvereiiien gut gearbeitet wird, ivo tut tüchtige Vorsitzende haben. Leider aber muß ich bemerken, daß sich viel' Fugendvereine, selbst dort, wo man eine große Auswahl bat, bei der Walt, des Borsitzenden und der Borstandsmitglieder sehr wib verbauen. Es tverden da mancknnal Leute an politische Crganisation.