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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-10-01 · 10 (1.10.1913) · p. Seite 323

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
10 (1.10.1913)
Date
1913-10-01
Page
Seite 323 (sequence 13)
Language
German
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h 323 — indest Köpfjc der Fieund .S>erzls. Er war agch President de» .Kongresses. Eine der marhaupt uninöglich, in diesem engen Nalnne cn .t'bn zu sprechen. -Nur ein»: Die vopnlärste Persi nlichkeit ivar Walsssahu, iiugland. Mn» glanbt'e lebraisch sprach - i'iiu'it kantesien: Ussischkin, die Säule de» ZioiiismuS in — amh wenn mnn ipn nicht verstund, iveil er nur Proph.'ten zu höre». Nbrigens ivurde snst die .öiilttc der Neben in hebräischer Sprache gehalten. .Von etwa -ix> Delegierte i au» Nutzland verstaiiden!>!(' lievräisch, so das; wir die Dp rache unseres-gi ögten sveinde» rast übernicht zn ltöre» vrarlchten. Etzählt inan vom N^'Zionistenkongreg, so, darr man die Menge, der -t>cvene r a n si gl i n » g e n nicht vergessen, denn auch in Var g'oge Darstellung de» lierrschenden zionistischen Leven». Da ifr: an erster Stelle das Turnfest der indischen Tnrnerscktaft zn nennen >2 ono Inhaber bezahlter Billett», zrrbllose Zaungäste und ein imposanter Aufmarsch von eiwa läl«) Dnrnern und Turnerinnen, darum« und ngballspieler, Sconlbon» und der Wanderbniid ,.Blau->veig"> der-'inip denuTurnsesi seine erste Zahnenweihe vervaud. ganzest Welt unter einem einveitlichen Kommando I Bild! sali, mngte stolz ivcrden. Dalier kam, dag e» erirflaisige Leistlingen zu folgenden Tage avgelialtene - Sportsest der senile interessanter ilinen lag eine nnleugr auch Minderer, bocken ndii'che fugend ans der s>eder stude, der diese» war auch der aulwl unendlich. Dazu eben gav.. T a» gilt auch für da» am ie Budavesier. die einige internationale Grütze» bet sich hatten, schrpien den Vogel av; dann kam Wien und Berlin. -- -AVer, aurti die vielen anderen Verenskaltnngen zeigten, ivie inteiis v im Zionisnilis gearveitet wird. So die Ausstellung im .Uongrei;. geväul'e, >vo der Bezavl in Jerusalem seine kunsrgoivervlichen Arbeiten und der z idischc Verlag in Berlin seine Bücher zeigte.' Der jüdische National sond» gav eine interessante Übersicht irver seine Tätigkeit i Er nimmt jährlich weil üver > i Million Mark ein.! Dann die beiden. hebräischen Theatervorstellungen. die Üonzerte de» Ezernowiper züdssäien Männergesangvereins ind der hervorragenden Künstler Gollnnin ihebräische und jüdisch-' deutsche Liederi und MargarwBentwich Violimti. lSclilieglick, da» glänzende Mino, in dem da» junge jüdische Lebest in Palästina mit lebendiger Frische vorgesührt' ivurde. Daneben die vielen Lichtbildervorträge und die zahlreichen Meeting». ' Die vielen Tausende sind überreich vom Üongreg heimgekehrt. Der »ongreg selbst aber wird nicht nnr im Leben dieser Tausenden, sondern überhaupt im Zionismus einen Markst nn bilden. Seine Beschlüsse sind auch für die gesamte zudenheit unüberhorbgr und pou Bedeutung. . ■ ' ■ o o s e s tst« a r nt». Breslau. " . Gin jübifctiesi Kunftarchip. i Die Quellen zur wissenschaftlichen Bearbeitstng jüdischer ünnsidenkmäler und die Biographien jüdischer unter den Erbstücke» Gegenstände, der üüustler fliegen nnr-spärlich. , Da» zahlreich vorhandene Material ist weit zerstreut, oft noch an nnbetannten £ rfl’ii beivahrt, und kommt nur durch Zufall au da» Tageslicht. Viele Bstemeinden befiven ivertvolle Ünnskgegenstände, auch viele Familien beivabren » kunsr- und kulturgeschichtlicher Wert ihnen nicht zur Genüge bekannt ist. stlu verüliiedenen, Srtcn bestehen bereit» öffentliche Sammlungen von Üultlisgerären. Münze», Öandschrifteii und interessanten Drucken. Wa» ab, r da» Erfordernis einer wissenschaftlichen Bearbeitung aller dieser Dinge ist, die archivalische Üenntni», d. h. die fachgc iiägc Notierung und Vergleichung, fehlt noch vollkommen. lLa» von den jüdischen Üunstalterlümern zu s tgcn und zu beklagen ist. gilt auch von der Üenntni» der jüdischen Künstler unserer Zeit. Der Häufig

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