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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-06-01 · 6/8 (1.6.1913) · p. Seite 272

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
6/8 (1.6.1913)
Date
1913-06-01
Page
Seite 272 (sequence 113)
Language
German
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geijt nun, öafj mir uitj jimiidift auf eigenen , j-iifeeit so Norwegen. 3n>eit.en» -befürchte ich. das; unsere jungen dadurch ,;u einer gewissen Bevormundung beraugemgeu werden. Vaifen 3ie uns deohalb diesen Punkt vorläufig vertagen, alle anderen Punkte können wir annehnien. Aber.so schnell können wir uns dem Frauenbund nicht verschreiben. ''Wir müssen uns;nnächst noch unserer eigenen jungen Organisationen annebmeu. Wir haben keine genügenden Ersabrniigen dafür, ob ivir nickt selbständig unsere Mädchenorganisationen besser vorwärts bringen können. Mir scheint, das; wir guiürtm versuchen, Führerinni^li in unserem eigenen ^'ager bervor;nbringen. bitte 2ic deshalb, den '.'Intrag aut Beringung dieses Punktes anzniielnnen. «Bravo!-t-, Lichtenbcrg «Hannover»: Meine Tarnen und Herren! bin in jeder Bestellung derFftilstctien Meinung des Herrn .Kollegen Malm, ich bin aber anderersei>s der Meinung, das; wir nicht das Mittel der Bertagnng;u ergreifen brauchen, sondern, das; wir die Thesen annebmen, soweit sie uns klar erscheinen., Dieser eine'Punkt ist pveisellos nicht klar. denn, wir wissen nicht genügend Bescheid über den Frauenbund, da er'erfl seit einigen Tagen in unserer Mitte ist. Ich bitte Tie deshalb, nicht zu vertagen, sondern diese These vorläufig einfach nicht au» znnehmen. l»r. Apfel: st in weiterer stinwand ist geltend gemacht worden gegen die Befetmng des Punktes 5. Wilk (Thornl: Ich bitte Tie, diese Tache in der Telegiertenversammlnng überhaijlpt noch nicht zu erledigen, dg wir sie nicht genügend vorbesprochen haben. Tie Tache ist bei.der .shk;e der Feit, wie ich das verstehen kann, ziemlich abgeschnitten worden.. Tie Frage aber,'ob wir in gemischten Bereinen oder in separaten Bereinen marschieren wollen, ist so wichtig, das; es notwendig ist, sich über diese Frage noch näher zu orientieren und uns dann ern darüber zu entscheiden. Ich bitte Tie daher, auch die stnlscheidnng über Punkt v zu Vorlagen. Fräulein Berliner: Ich bitte, den Bertagnngsantrag abzulelmen. Meine Tarnen und Herren, die These 5 ist; die Ziernlhese meines Beferates, niid ans dieser Merntheie soll sich die der nächsten Feit ansbanen. Wenn wir uns ganze praktische Arbeit über diese These nicht; die Abstimmung sehr einigen, bat es meines strachtens gar keinen Fipeck. das; wir überhaupt Tbeien anssrellen, denn damit, dast Tie sagen, wir wollen die Angelegenheit den lokalen Berhälinissen überlassest, ist uns absolut nicht gedient. Ich habe an den Thesen .dann jedenfalls kein Interesse mehr. I'r. Apfel: Tnrcb diese Erklärung wird unß erleichtert. Aeserendar Weilt «Tkrastbnrg): (Bei grozer Unruhe der Berfammhmg): Ich möchte die Telegiertenverianistilung ersuchen, Herrn >>»'. tstrombactier, der schon vorhin das Wort erbieten hat, aber es nicht erhalten hat, andnabnisweise zu gestatten, dsts Wort zu einer Erwiderung zu geben. Tie Bersaininlnng hat stellte in tolerantester Weise auch schon anderen Herren zu längeren persönlichen Erklärungen das Wort gegeben. Ich bin überzeugt, das; die Erklärung des Herrn l>r. Wrombadier mir sehr, kurz fein wird und dos; sie die Materie — IM\ Apfel: To sehr ich mich persönlich Freuen .würde, Herrn l>i\ tstrombacher das Wort zu erteilen, must ^ch die Telegiertenver-

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