Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 6/8 (1.6.1913)
- Date
- 1913-06-01
- Page
- Seite 270 (sequence 111)
- Language
- German
- Belongs to
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zenven Irrfoivic erreich!, weil sie Kerrie InU'en, Vie sehr üuiuui zu arbeiten r'erstehen, und in Vereinen, wo da-:- der Iall ist, werden iinrner glänzende Erfolge erreicht werden. Ich habe Ihnen anseinanderg^setzr, Vas; ich inir von dein zstisammenarbeilen der Mädchen und der jungen Männer die allerbesten Erfolge verspreche. Darist der Grün), weshalh ich die gesonderten- Vereine nicht besonders enipsehlen möchte. In diesen Vereinen ivird unbedingt dasengere Zusammenwirken zwischen den männlichen und weiblichen Verbandsmitgliedein nicht jo znin Ausdruck kommen, wie dies in gemischten Vereinender Kill. ist. Tann habe ich noch einen anderen Grund, der mir schiverer iviegi. ' Ich habe absichtlich in meinem Referat den Mittelweg eingeschlagen. Sie vergessen bei Ihrer Begründung, das; ivir eine ganze graste Iaht von Vereinen und znkar von gutgehenden Vereinen haben, die uns sogar die besonderen Gruppen ablehnen. Tiefe Vereine behaupten: es ist undurchführbar. Sie wissen auch ans den Erörterungen in der Verbandszeitschrifl, dast dort behauptet worden ist:' es ist gar nicht wünschenswert, getrennte Vereine zu schassen, ivir arbeiten so prachtvoll zusammen (Sehr richtig!», deshalb liegt gar lein Grund vor, die. Mädchen besonders zu organisieren. I:e wissen, meine Tarnen und Herren, dast ich durchaus nicht auf dieiein Standpniikt stelle. Ich felic aber voraus, dast, wenn Sie auf Ihrer iveiiergebenden Fassung beharren, uns dann diejenigen Verbandsmilglieder, iHe-iWf— dem entgegengesebten Standpunkt stehen, die ubeie ablebnen. Ich finde das durchaus in ihrem Interesse. Taruin bitte ick. Sie. den Ihnen von mir vorgeschlagenen Mittelweg;u geben. Ich balle zuin Schlnst ertra gesagt, dast, wo aus lokalen Verhältnissen die Untergruppen des gemischten Vereins nid.it eingerichtet werden können, inan dorr bestimmte Forderungen zu stellen bar. Icki biii ans diesem Wege^ beiden-Ansichten gerecht geworden. Es tut mir leid, dast diejenigen Vereine, die auf meine Veranlassung in dieiein Winter die Grupvenorganiiation üu gemischten Verein.eingerichtet haben, hier nicht gesprochen ballen und das; speziell unsere Mädckienghnppe in Eanel nicht Stellung genommenhar zu dieser Irage. Ick> glaube aber, dast ich wobl in, Manien unserer East'eler Telegierlen iigen kann, dast sich .in Eaüel diese Horm sehr bewährt bar. Und nun noch einen anderen Grund. u>esliall> icki für dieie Iorni bin, und das ist ck>er Grund, dast es das Interesse unserer männlichen Vereine und unserer männlichen Mitglieder erbeiscku. Wir'ballen in diesem. Winter eine ganze- Weibe von Iugendvereinen verzeihen Sie mir das Wort und. legen Sie es mir nicku als Ueberbebung ans — einfach gerettet durch die Aufnahme der iveiblicien Mitglieder niiü dadurch, das; wir die Gemeinden stärker au den »Vereinen inte.resjfert haben. (Sebr richtig!) Wir haben den Männern und Iraiu»yi^>er Gemeinden überhaupt nur eine einzige Iugendor ranisalion ^S'^tiöglich dargestellt. Im Interesse der Festigkeit, und i er StellunlMnserer einzelnen Vereine bitte ich Sie daher: Nehmen Sie als die a iFfte meine— Tirektive an, dast wir gemischte Vereine ballen wollen und das; wir inner allen Umständen von unteren gemischten Vereinen verlangenmüssen, das; sie für die weiblichen Mitglieder arbeiten und besondere Mädchengruppen gründen. Wir handeln damit i n Interesse unserer