Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 6/8 (1.6.1913)
- Date
- 1913-06-01
- Page
- Seite 248 (sequence 89)
- Language
- German
- Belongs to
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tu Vitt pruckt nimmt, ü'ctit ourntan* ttiun niuiil, aat; unc wctiglteocr der G 'tippe nun auch an allen einzelnen Arbeitsgebieten mitwirken. V tr müssen rin dieser -Stelle anerfcniuit ttnd zum Ausdruck bringen, dtlligeradc in bieten lebten beiden Pnntten, soziale Einrichtungen für di« weiblich? Engend und Erziebug zur sozialen .Iilfsarbeit. gerade atich vtn jüdtickter Seit.- schon eine felir grobe Vorarbeit getan ist, und das; es fijr uns die ganz selbstverständliche Pflicht in. mit den Srgaitiiatiemn znsamtnen zu arbeiten, die aut diesen (Gebieten Erltebliches geleiuct haben. Alle uniere Mädchengrtivven 'ollten mit den rtraucnv'erein>:ian ibrein Srte eaand isiHand geben und 'eilten sich mit ihnen über gemeinsame Arbeits.nöglndkeiien in Verbindung sehen. wie das übrigens in einer Reibe von Gemeinde.'. schon geichiebt. Und schließlich bitte ich Zie. zum Ve'cktlnf; zu erbeben ivährend alles andere, was ich bisher gesagt babe, nur Anregungen sein sollten —. das: nniere Pladch.engrupvctl, soweit iie als-selbständige Gruppen organi iert sind, sich dem jüdisckvn Iranenbnnde anschliesze». Es bedarf ferner weiteren Vegrübdung. Ta eine allgemeine grofze Zentral- . organbation der jiidi'chen grauen eriiiiert. in es ganz telbstverständlickt, das jede jüdische Hranenörgani'ation, die neu entkrebt, sich dieser anschli.szl und dort niitarbeitet: denn der Iranenbnnd in es vor allen Ingen, der die Interessen der jüdischen Kranen in der allgemeinen Hranen eewegiing vertritt. Eigentlich bin ich am Ende: aber ich weis; schon jetzt, das; in der von zwei Zeiten Angriste fomtnen werden. Tie einen sagen: etreitni^ Organisationen in das beite: wir wollen reine Mäd Tebatti 9ieitt, djentH'n lä’H'tt ine baden und wollen nur in gewissen stallen bei äußeren An- 1 nit den Vereinen der männlichen singend Zusammenarbeiten. Tie an>l»eivn sagen: Alles, was Zie da 'agcn, ist sebr schön, aber es ist nicht d irchfübsbar. sin gewissen Orten können wir einfach binser? weiblichen Mitglieder im gemischten Verein nicht noch einmal zu einer vesonde en Grupve! organisieren. Taranf möchte ich erwidern: dort tvo sich bereits selbständige Aiädchenvereine l>egründet babeit. dort wollen vir natürlich diese in keiner Weise in ibrer Arbeit stören oder sie auch nur zu iKYtntlnm'n suchen. In Zukunft aber tollte um der Vorteile willen, die uns das Znsammenarbeiten der Mädchen und der jungen Männer im gleichen Verein bietet, auf dem von mir vorgeschla gelten '-IkfU' gearbeitet werden, der uns ja auch alle Vorzüge der geion dertett Mädchenorganisation bietet. Jedenfalls müssen wir vom Stand-- pnnkle einer einheitlichen Turchsülirnng der Mädchenorgantiation z.vei Mindest ordernngen ansstellen. Tie eine ist für die gemischten Vereine die, das; iie, wenn die weiblickten Mitglieder sich nickt zu einer besonderen Giuppe ,zusatnmettschlics;cn wollen, auf die Interessen derMädchen gebührende Rücksicht nebmen (Zustimmung): sie müssen dann die weiblickcn Mitglieder an der Verwaltung des Vereins beteiligen «Beifallt, ui d wo iie keine geeigneten Mitglieder im Augenblick dafür haben, müssen sie ibr volles Angenmerk darauf richten, sich solche heranzitbildetf, bei der Auswahl der Vorträge, bei den Kursen und sonstigen Veranstaltintgen müssen sie auf die Interessen der weiblichen Mitglieder bedacht sein. Ein gemischter. Verein, in dem niemals eine Arätt ip acht, in dem niemals ein Thema gewählt wird, das für die