Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 6/8 (1.6.1913)
- Date
- 1913-06-01
- Page
- Seite 212 (sequence 53)
- Language
- German
- Belongs to
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Bezirksverbandes eingerichtet worden. (Zuruf: Tos sind S ie doch nicht. Unruhe, bei der die nächsten Worte und Zurufe unverständlich bleiben.) Dann, ist diese Frage allerdings erledigt. Lh'. Lorsslkr (Frankfurts: Wenn ich recht verstanden habe, liegen vier Nachtragsanträge vor. Di-. Apfel: Hein, es sind nur 3. l>r. Locsflcr (Frankfurt) zur Geschäftsordnung: Sie Hanen vorhin beschlossen, je einen Redner dafür und dagegen je 10 Minuten sprechen zu lassen: das sind 00 und mir der Abstimmung 70 Minuten. Wir verlieren, bis wir zur Erörterung des Geschäftsberichts und der wichtigen Resolution kommen, 1»-—2 Stunden. jTcmn sind wir müde und kapnr und sollen dann noch die Möglichkeit haben, etwas Positives zustande zu bringen/ Fch bitte Sie, die Erörterung über die Nachtragsanträge, .deren Wichtigkeit ich keineswegs bestreite, bis nach Erörterung des' Geschäftsberichts zurückzustellen. ^Vereinzelte Znstiinmnng, starker Widerspruch.» Rechtsanwalt Gottschalk (Hamburg«: Meine geehrten Samen und Herren! Fch imif» selbstverständlich den Aussübrungen des Herrn I»i\ Apfel folgen, das; vorbin beschlossen morden ist, das; wir bezüglich der verschiedenen Anträge nur einen Redner für und einen dagegen hören wollen. Fch glaube aber, das; wir uiis bei der Zustimmung zu diesemj 'Anträge des Herrn I>i\ Apfel ltidu bemüht gewesen sind, worum es »'ich eigentlich gebandelt bar; denn tatsächlich ist der Wortlaut der eingegangenen Anträge erst nachher verlesen worden, und ich glaube, das; wir uns bei der Wichtigkeit der vorgelegieu Anträge nickt damit begnügen können, nur einen Redner niriiiitc» wider zu böten, sondern has; wir die Stimniung der - gesamten Telegierlentagung anböreu sollen!. Ich beantrage daher, die Versammlung möge den vorder gefassten! Beschlus; wieder aufheben und den Rednern zu den gesamten Nachtragsanträgen usw. unbeschränkte Redezeit, wenigstens der Zahl nach, gewähren: die Redezeit kann ja beschränkt bleiben. Di-, Apfel: So kommen wir natürlich nicht, »teilet und verlieren kostbare Zeit. Fch haste es nickt für richtig, 'der Versammlung zu unterlegen, das; sie den trüberen Bescklnh nicht verstanden Hai. Fch pflege mich dock! reckt deutlich auszusprechen. Tie Versammlung hat einstimmig beschlossen — und das ist zu respektieren —, das; nachher jeder Antrag begründet werden kann und das;, wenn das Bedürfnis bestellt, e i n Delegierter dagegen reden kann. Ich glaube, das ist sehr vernünftig gebandelt, und auszerdem glaube ick, das; alle Telegierken doch endlich wissen müssten, welche Stellung sie zur Sache eiitznnehmen haben. Tie Delegierten sind doch keine kleinen .(linder, die über jede Sacke erst Stunden laug hin-! und herreden müssen. Rechtsanwalt Di'. Wrisnnann (stat.towit;): Zur Geschäftsordnung bitte ick die Antragsteller, die Anträge sämtlich zurückzunehmen. Diese An träge würden lediglich'die Bedeutung haben, etwa dem Zionismus eine Brücke zu Bauen. Ach erkläre, daß wir Zionisten diese Brücke für absolut ungeeignet halten und das; wir uns infolgedessen der Abstimmiing enthalten,