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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-06-01 · 6/8 (1.6.1913) · p. Seite 209

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
6/8 (1.6.1913)
Date
1913-06-01
Page
Seite 209 (sequence 50)
Language
German
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209 — „Der jüdische Iu^ endverein tfiql besmtragt, Zentralvereins deutsch! Vereine dein Alphabet nach, mir ja oder nein ab :r Staatsbürger irdischen Vorstände des Verbandes der jüdisci)en Iuglndvereinc Deutschlands zu streichen." Vezüglich der Art und Weise der Abstiininüng werden wir folgen dermalen Vorgehen: Herr Felix Meycr-Frankfurs verliest die Namen her den Sitz Glaubens des. im Ter betr. Verein gibt dann seine Stimmen Zu öffiziellen Stimmzählern ernenne ich für dieien Fall die Herren Rechtsanwälte I>i\ Simon-Berlin und l)i\ Wilkhorir 'v b verlese zunächst noch den Antrag Leipzig, welcher lautet: Der jüdische Iugendverein zu Leipzig sieht die unbedingte Nmiralität der Tugendvereine und ihres Verbandes als die wichtigste Grundlage einer gedeihlichen Entwialung seiner'Bewegung a>. Nachdem der Zentralverein den Neutra litätsstandpunkt der lagen har und, wie aüs den vorliegenden Anträgen hervorgeht le nere gefährdet ist, beantragen wir, in Ausführung des Gleich berechiigungsgedankens'auch der zionistischen Vereinigung für D mnchland Sitz und Stimme im Vorstande zu geben. 'Wir er klären zugleich, dass, wenn es dem Verbandsvorstand nicht gelingt di'' Neutralität und damit den Frieden zu sichern, wir im Interesse i de > Fortbestandes unseres Dxtsvereins aus dein Verband' deri jü >iickien Iugendvercine Deutschlands austreten werden." Icr glaube, irn Einverständnis mit der gesamten Delegiertenversamml^I^g zu handeln. wenn ich es für höchst bedauerlich bezeichne, daß in dien in Anträge zum ersten Male eine Drohung mit dem Ausscheiden aus dc in Verbände entbalten ist. (Lebhafter Beifall.) Wenn die Herren glauben, das tun zu müssen, brauchte es meiner Ansicht nach nicht in dieser Form vor der Abstimmung' zuni Ausdruck gebracht zu werden «Zuruf dös Vertreters des Leipziger Vereins: Es steht Ihnen iiiwt zu, darüber ein Urteil zu fällen. Bitte zur Gescliäftsordnung!» Borges (Leipzig): Meine verehrten Damen und Herren! Ich möchte voraus Wicken, daß ich nicht Zionist bin, und wenn einzelne mich als deren «Gegner betrachten, so haben sie wahrscheinlich das Richtige ge-, troffen. Aber ich kann es nicht gestatten, daß der Vorsitzende in vollständig t Verkennung der Tatsachen an unserer Resolution Kritik übt, wo iw ms Anstand und im Interesse des Friedens mir nicht das Wort habe gc den lassen, was ich hätte verlangen könnten, um die Resolution zu begründen.! I»r. Apfck/Ick muß Sie unterbrechen. Sie werden gemäß dem einstiiu nigei^Beschlusse der Telcgiertenversammlung selbstverständlich zur Begründung der Resolution.das Wort bekoisnnen. Borges: Ich hlrbe vorhiü auf das Wort verzichtet, weil der Herk Vorsitzeide mich darum gebeten hat: ich habe nicht lange darum gehan:' delt, ab:r in dieser Weise lassen wir als Mitglieher des Verbandes unsglicht al weisen. Wir werden Ihnen die Antwort nachher geben. I >i*. Apfel: Ich habe dazu folgende Erklärung abzugeben. Erstens: Sachlich gebt der Herr Vertreter d^s Leipziger Vereins

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