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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-06-01 · 6/8 (1.6.1913) · p. Seite 199

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
6/8 (1.6.1913)
Date
1913-06-01
Page
Seite 199 (sequence 40)
Language
German
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— 1«H) - lieblm und verehrten Tvircimf», den Rabhinler I>r. üSeritcr,. jcftcctt.’ gehört bat, der bat audt) geipiß de» Eindruck itcbabt, daß kein alter Mann ’-,u obneu gesprochen bat. <Bravo!t 'Jieijit, wir Juden haben eine aliirflictu' yebeitc-fäbiflfeit, mir] haben ein. rrÄhlidic* Teinperanier.it und Cb’cni'illnifeit bkin die weißen Haare hinein i Lehr richtig), und wir lehnen es strikte ah. daß demagogisch eine iolclie Ünterscheiüuug in die Indenhei-t hineingetragen wird. (.Lehr richtig.) Id, kann das nickt anders als demagogisch bezeichnen. Id' kann kurz damit fdilie-- ßen: obre Zache, obre Ausgabe, die Engend zu bilden n»d zu erziehen., diese heiligste Aufgabe, die d^r Menschheit gegeben in, steht zu bock), als daß einer es wagen -darf] die'en Turbans, znm Prügelknaben zu maclien in den zionistisdien Treibereien. (Bravo!« Seien Sie sich klar, meine Damen und Herren —mud-üas nüiß einmal ausgesprochen werden . wir im;-}eiiträl»crein haben die denkbar größte' Zurück-, baltung geübt, wir haben ne geübt, meil wir nidit ohne Rot aigsere Re'olntion gefaßt habe» und weil dvir nidn ohne Not den .stampf verbittern wollen. Wir rönnen iins ^selbstverständlich ans die Pöoeleidn einzelner - die Einzelnen sind ziemlich, zahlreich, - nidn näher einlassen. Dazu fehlt uns die «gähiglkeit. Wir haben and, nach unserer Resolution die denkbar größte Zurückhaltung geübt, wir können und könnten es and, anders, wir könnten and, sagen: „Will der Herr Graf ein Tänzlein »vagen, mag er's nur sagen» wir spielen il»ii auf/'.. Es wäre aber eine Versündigung, diese ernsthafte Arbe'rtsversaminlung zu derartigen Treibereien zu mißbrauchen. Das ist für und, der entscheidende- Gesichtspunkt, nkht als Zentrglvereiuler, sondern als redlid,er Arbeiter Ihrer Bewegung, der vom ersten Tage, an dem die Jugendbewegung ins Lehen getreten ist, erjist und gern mit Ihnen gearbeitet hat. «.Lebhafter Beifall.) I>i. Mvscs (Berlin): Meine Tanten und Herren! Herr I-»i . Apfel bat Sie über den Hintergrund der Debatte, über die Zentralvereinsfrage, dadnrd) zu informieren versucht, daß er die Nesölntion des Zenlralvereins verlesen hat. Id, erbitte mir au4 Loualitätsgründen die Erlaubnis, bevor meine 10 Minuten zu red,nett beginnen, die Resolution vörlesen zu dürfen, mit der die Zionistische Bereinigung'für Teutsdiland jene Resolution beantwortet "bat. Der Vorsitzende: Id' will einen Komprotnißvorichlag machen und bitten, daß wir Herrn Ist'. Moies für die Äerlcsnng vielleicht ziver Minuten, mehr zubilligen und daß id, ihm auch die halbe Minute, die. die Borfrage gekostet hat, nidit zur Anrechnung bringe. (Zustimmung.) IN'. Moscs (fortfahrend): Tie Resolution, der Zionistisdien Berefnigutzg lautet: ] „Die am l. Mai d. Is. in Berlin versamiu-elteu Vertrauensmänner der zionistisdien Bereinigung für!Deutschland weisen in Uebereinstiuinning mit den Erklärungen ihres Zentralkomitees den Versuch, des Zentralvereins deutscher Staatsbürger jiibijdwn Glaubens. sich,' znm Ridster über die A»sdianu»gen der deutsch,en Zionisten aufzuiverfen, als nngebül>rlich,e Anmaßung zgrück. Den Bonvnrf mangelnder Baterlandslrebe haben Antisemiten von jelwr gegen das Judentum in seiner Grsamtheit erhoben. Runmehr hat der Zentralverein die Waffe dieser'Denunziation gegen

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