Mannheim
Compact Memory

Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-02-01 · 2 (1.2.1913) · p. Seite 43

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
2 (1.2.1913)
Date
1913-02-01
Page
Seite 43 (sequence 12)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
83% known words query
IRI
…/4926451-6352289-6352358--0405-4926538
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

•. . . - 43 -; aoiofc. sondern von Allen Sitte^iigeboten, Wrnftöflöbotc" sind. Und was' man sich itntci denken soll, dafür bleiben uns'die Richtlin Tenn anck die Anichounngeh über die Ti die neugewonnenen Erkenntnisse lind durch allen Gebieten des Lebens. Also noch einmc dos für olle Seiten unbedingt giltig wäre ' '■ " sobald sie nicht „sittliche sittlichen Grundgeboten" en die Antwort ichuldig. ändern sich durchdie Umwälzungen ans l: Ein göttliches Gebot, aibt es iiberbnupt nicht. de. Zeit Hot dos Recht, sich ibfe Erschdinnin sfornien ^'lbit zu schaffen, oder ans den vorhandenen mbliichen das ziwählen. tvas ifjr beliebt. Es Wird also nicht nur fitr'öic L e b r e. sondern auch fht das Leben dos Prinzip ausgestellt: To>s Z e i t b e w n f ts e s n bat zu bestimmen, was an religiöser Betätigung verpflichtend ist. Abeis nicht nur für das liberale Fudeunim als Ganges ailt das.' sondern auch für den Einzelnen! innerbalt dieser Gruppe. Jeder liberale Fude bat das Rechts auch die, ..Erjmenuingsforineii". die von der s'ieianithcit -- etwa durch ae.cheiiisome Arbeit oder aemciniamen Be'chliin als verbindlich statuiert roeröm. für seine Perion abzulehnen. Ja, er hat dazu die P f l i ch t. Tmn „wertvoll ist nur. was für den Einzelnen die .straft hat, froinnie Zeünnung hcrvorzurufen". <R. P. X.) .! T a s Recht zum schraivke n losen Tu b^ekt i v i s m us i» religiösen Tinge» ist die n a t u r g e ist ä sz e Konsea u e n z ans den a r u n d l e g c n d e n P e d a n f «j n lini e,n. Tie muten deüienigen. an die?Ran von' Gedankenlosigkeit zu. wenn 'sie lichen Forderuiigen und solchen, deren ß Einzelnen überlassen bleibt, unterscheiden, das Recht, da ihrer Meinung nach kein göttlichen Gebot entspringt, selbstherrlich ^zu stellend! .Und woher nehmen sic wiege; «ii der R i ch t -.. sie sich welchen, ein Hobes nun zwischen u n e r l ä ß - rsülluna dem Ermessen des Wer aibt dein Rabbinern e^der Forderungen einem religiöse Forderungen um das Kriterium für das. was unerlänlich ist und gleichgültig erscheint? In der erwähnten ni|t heiszenii Pemüben versucht. und das die Unterzeichner ssnden. Es! ist ibm nicht gein dein iousgefiihrt'swird. Broschüre iS. -lö—s-t) hat der Referent ein Prinzip, das irgend einen ^Eirund hht der Richtlinien geleitet hoben köninte. zu lungcn. Tenn wohlgemerkt. Punkt > s'tjll das', alle Erslln'inungsformew betvalcht geeignet find, den E i n z e l r h n. in lebendige Beziehung zu Gott zu sehen, dass Fa m i l i e n l e b e n zu hei iig ' ' ' schuft zu festige^, ist ja ein nNh^.belebt uferden sollen, die :n und die Glanb«!nsieeres Schema, das an sich gemein ebcnio ii.i: den Buddhismus vaszt. Es beleiht einem, was den Punkt IX betrifft, nur übrig, anzlliiehmeu, da! rungen solche sind, die den Richtlinieju-ll die dort erwähnten Forde-: abbiiiern .selbst aus ihrem' subjektiven, Empfinden heraus als uüerliszlich erjcheiueu. das; auch ihnen periöulich alles andete gleichgiltia die mau lick sträubt, w«rn mau sich dieses ist, eine Annahme, aegeu Minimum an Forderungen , ' . -*

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.