Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 2 (1.2.1913)
- Date
- 1913-02-01
- Page
- Seite 42 (sequence 11)
- Language
- German
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" . — 42 — ein nnbert'» Gesicht haben, als - sie dem ahnungslosen'Leser ün ihren stimmungsvollen Sähen erscheinen. Wir müssen es uns versagen, hier im einzelnen die Widersprüche aufzudecken, die bei tii ‘ferem Eingehen aus denüInhalt dieser Punkte sich noch ergeben. Tag ferner wichtige, jeder positiven Religion eigentümliche Grundlebren fehlen,- offenbar uni die Richtlinien auch öenenanuehmbar zu machen, die-gan z-modernen Liuffassimgen, wie der „Geistesreligiou" Euckests huldigen/ fei nur angedeulet. >Äües Nähere darüber in der envähin^u örofchi re. 9kur davor sei eindriugkichst gewarnt, in der Interpretation,-stie sie die religi» nspbilosüphischel und religionsgei'ctnclstliäie Grin dsage ^er^Rickit^ linien in den Referates und anderen .Kundgebungen gefunden, Line objektiv richtnze zu fcbcit. Ein Beispiel: Um den Nachweis >u erbringen, dass die göttliche Offenbarung nicht geleugnet werde, w rd imitier und immer wiederholt, ^der Liberalismus leime mir; die B'c rbal - infpiration ab, er halte aber au der Ruttanilna der Bibel! als Gattes Wort euch zur Bibel, if also auch unverbrüchlich fest.. Nun^zehörr der Penratei nach dem Liberalismus (Voltes Wort. Ter Respekt, den die Richtlinien diesem Worte Gottes entgcgenbringen, drückt sich darist aus, las; sie das Religiousgesch in seiner ganzen Ausdehnung. alschden gcfam en Pentateuch bis auf einige küuiinerliche Reste für uiiverbiudlijch erklgren. > ' - II. Tiefer-v ö l l i g ie Nibilisuius. was die Regelm a des religiösen Lebens anbetriffi. iola.t wiederum freilich nur fir den. der sachverständig ,'Kiuui ist. ’ um das Wesentliche aus der vrachl chen Um klciduug bcrauszuschälen unbedingt am der llicot etifdicii Boraus ie!-uug der Richtlinien; Und das ist das in der Geld tupis Unerhörte, was die ('IdmiiUicit aller, die-nick 'liberalen Bereinigung und. zum .stampfe ausg.rusbi. Wi nachdrücklichst, das; wir hier wie überall in diesem Uussav Uandpnnkt des' traditionell-geiebesireuen ^udenlnina r-edei von einem. öe^' allen' Gegnern der Riästiinieu aemeiuü m ist. Nach dem oben Rusgenibrten und wir ans das iiituidv lieligions- . aeiev nicht verpflichtet ans lstrnnd eines göttlichen Willem aktes. der unverbrüchlich für jeden /ltCvn gilt. A 1 l e jene nach alter Auffassung göttlichen Sahungen sind nur „Erscheinungsformen", die vor Jak; tausenden das Bolr oder einzelne hervorragende Männer ac um in ihnen ihrem religiösen Eitmsinden Änsdruch in aebejn ichtc des Iudent MitiUeder der betonen nicht vom sondern raeichasset. Es Ist oder Verbot in der fe-orm. wie p d.i lich. Und zwetr gilt das nicht nur Bibel ansipriäst. vlm dein iogenaliuien überaus töricht, anznnehnien. das; wir.in unsere.r?,eit hnier rcL,- giöses Empfinden durch diese „EnjcheiirunMormen' sollten befriedig:n können'/ Tenn uns trennen janirlansende vonlüieier alten Ue t. uniere ganze Weltanschauung. unsere'Lebensrichrun« bat üch geändert. Prinzipiell und rein theoretisch ist dürnm kein u z i a e s Gebot riir unp oerbindnemonial-