Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 1 (1.1.1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 22 (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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I. — 22 Politik. i Su-tc-, so laiijjc lue Türfei stark und in sicb gefestigt dastand, war sie er treueste freund und kräftigste s^butz ibrer jüdischen Bevölkerung! deren Religconsstifter Moses sie als „Musa! unter ibre Propheten ausgenommen ivrire. - Tafür besorgten ibr die Juden jiom Mittelalter an den .Handel, machten. Saloniki, von denen. 120 000 Einrvolyiern 75 000 Juden sind, zur tzrößten. >d<t,ldelsstadt der europäischen Türkei und Kielten die venekidniscke und genuerächle. 'üd'e Konkurrenz nieder, die sicb dafich mit Kerker und Scheiterhaufen .•öcüie ist das Bild davon nicht sehr verschieden, nur, daß an die 3teile der ::<il:eniicticn Konkurrenz die viel gefährlichere griechische getreten ist, ustd daß statt des Jeuers unter den Wehrlosen übakt «ltcli verstehest. schließlich legt ntid üvernahi» ans die lonalste Weise atii iten, unk auctt die griechische Regierung sab allmählich ein, daß das Morden und Plündern ihrer Soldaten nicht ga cheiiland inineilre, daß...kein Grund?.s malteren tstlaubensoberbaupteS da: sol.dat und Bandit wüten, die däs Gesich.die deutsche Regierung ins Mittel derstNschuy der unglücklichen Tawnikier uz der richtige Weg sein tvürde, um sich die smupalbie ihrer künftigen Unterrauen zu sichern, wenn auch ganz uuglaububenveiie der Grotzrabbiner von Saloniki dein Prinzen Rikolas von Griezur .stläge vorliege". TieteS Verhalten inzwischen an der inastgebenden stelle :: .stonstanrinopel'wie in der ganzen Plelt seine gebührende .stenstzeichnung erbenutzte den Brief deS tapferen Rabbi, "olAeii. die griechische Regierung aber um :bn dem französischen Ministerpräsidenten Poincarö zu präsentier:>r, der;u Gunsten der Juden interveniert Kalte. Was jetzt aus diesen wie aujs ihren .Stammesbrüdern im ganzen osmaniilchen Reiche werden wird, daraus wissen wir heute noch keine. Aiitwoü, das; sie sich aber tapfer für ihr Paterl ind! geschlagen traben, wird ihnen'niemand ibstreiien können. Im ganzen hsniani- 'chen Reiche organisierten sich beim iusbzuch des strieges unter den Juden eairiolische Komitees,.apcs Palästina Und Lnrien eilten Freiwillige beriei uind reuhliche tsteldurittel ilosten. in die .striegskaifen. Ein treues Gedenkt n aber uigg dujüdischen lufiier vom „Makkuli" in .stonskantinopel ehren, die in der Schlacht von tzüle-Burgas in den vordersten Reiben kämpften und. voll denen;:icttr viele zurückgekebrt sind. Taß es auch auf der Gegenseite nickt an üdiscker ieapferkeii ieblte. beiveisr die Äuszeick lung, die stönig Ferdinand dem iiapitän die Erstürmung Mustapka-Pa eruamile. da ihm mit in enter Sin da»len uw. Inzwischen ziehen strieg und sttiiegsgesabr immer weitere streife ads.Mrr zukommen liest, indes» er ih i noch aus-dem scklacktfelde zuns Major cbas zu ijisten, die dem zum Tpfer fielen, tva en Tausende von kleinen galiziscien Ge 'chästsleuten. denen auf einmal von Ta ehre politische Vertretung bei den und die Regierung nach wie vor nichts für sie tut, so ist dies für Unglück, das gar n.chl zu ermessen ist. zivischen Testereich und Rußland zu d^e Metzeleien von Tripolis und 3aloi und gal.zischen Juden gnädig sein. Vluch in Deutschland werden d m striege kommen sollte. Nachrem wir bineingezogeii, dessen schaden sie -ni tragen lxiben, da. Wien auS der stredir entzogen und die ivurde letzten Reichsratswahlen .vernichtelt wurde. Vollkommen wird es erst sein, iki erlebt haben, möge Goit den He ein wenn es uffischen Juden ' in einen Natiolraliiäteirtainpf ist der polnische <4