Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 1 (1.1.1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 2 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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nllü'itiöic ^liitimimina, raf, man trobDcm au die Verwirklichung aar nicht heraugiiui ist oidleicht Dum jvtanfds 5*1 »stritt aus der Versämmlnng bewirkt worden, Gleich nel. Tein religiösen Eibcralismlis im Judentum ist es. hu .l‘>. Iabrstnndert gan-, ähnlich ergangen ly je dem politischen Liberalismus iir^Teutichland. Er war van einer An- . zahl hervorragender Geister gelrgten. Tas gab ibm ö<fn ftannensiverten Elan. Aber l^as retard» reude Moment war, ^dast er, im .Vertrauen ans die lebendige Werlekrast seiner Ideen, die Schaffung seiner Organisation verabsäumt'bat. Bor. wenigen Jahren ist endlich eine solche Organisation in der Vereinigung für das liberale Juden- . mm in Tentschland geschalten worden. Das Programm har in kurzer Iastung die.Grundgedanken ausgesprochen. Aber von Anfang an ist diele programmatische Iormnlsernng nur als der Rahmen angeselzen worden': die Ausarbeitung eines praktischen Programms sollte und musste sofort. in Angriff genommer werden. Vster darüber noch.anderer Meinung ivar, mnstte durch die Eingriffe der lstegner-, durch die bisweilen geradest,' unbegreifliche Mistdentnng des Programms eines Besseren belebrt iverden. Tie stküinberger Tagung bar denn auch eine siinf'.ebngliedrige Kommission' mi: dieser Aufgabe betraut. lieber die Arbeiten der IünfZebnerkonnnission - gibt.eine knr',e Lkiv.e im Tepteinberbeft '1!N^ der ,»eii sch rill ..liberales Iu-dcnkum'- Anfichl.nst:' Als die .Kommission wesentlichen beendet batte,' ward über die Rabbinervermmmlnngen die lolgende Tistuisjon, in der die gegenüber der Vereiingnng n'ir da im .Gerbst lstll-ibre Arbeiten, im mit Rech, ani die A'otivenüigkeir für deriMitarbeit der liberalen ^labbiner bingewie-sen. Aber auch die liberalen »iabbiner ergab ste> die Notwendigkeit, feste stkormen .anfstistellen: >»>-. Irendentbal-^ürnlvrgi sprach in seinem Referat und Tnnodei, des Ist. Jahrhunderts von der Verpflichtung, die Irankeliche Forderung -,u venvirklichen. iind Stellung mancher liberalen Rabbikier s liberale Judentum es örtert würde. bewies die^ A'otivendigkeil, >!!arbei, sti Mi affen.- Voiv stvei Seitenrrat-somit die Forderung a'n die liberale» Rabbiner beran. Tie gewäblke .stommission konnte n.nijer Beinitznng -der Vorarbeiten der I-ünfst'bnertommis>ioit der Versainmlnng der -liberächist Rabbiiwr bereits im Mai. einen Entwurf varlegen, der nach inauuigfachen lsmgestaltnn'gen auf der Teptember agnng einstimmige Annahme fand. Tie Vereinmaina für das liberale Judentum akzeptierte diele Beschlüsse als Vorl Tie Iiinszel sondern nur als Rabbiner tvieder sondern nur--die »ge für die diessäbriHc Volener Tagmig. nerkonunifsion ivn ibre Arbeit nicht als Programm. Richtlinien st, einem solchen bezeichnet. Tie liberalen im haben ein Programm garnicht anfflellen wollen, - Festlegung von Grundsätzen und Grundzügen bcabsjchtigt. . Soweit sie praktische. Iorderiingen entbalte», berücksichtigen sie natnrgemätz Sie religiöse-Tätigkeit der Rabbiner. Bei aller llepereinslin mung erscheinen gewisse fragen anders, ie nachdem sie. >