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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1912-09-01 · 9 (1.9.1912) · p. Seite 18

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
3 (1912)
Issue
9 (1.9.1912)
Date
1912-09-01
Page
Seite 18 (sequence 19)
Language
German
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18 29. Februar 1912 biclt in unserem Verein Herr Rabbiner l)r. Elsaß, Landsbcrg a. W. im dichtgefüllten Saale Acs Hotels Friedrichshof ei icn öffentlicbcn Vortrag über „Das jüdische Familienleben" mit Lichtbilder i nach den Oppenheimerschen G«mälden. i Mit Genugtuung können tvir nicht nur die iRcgclmüßigkeit, mit der . die Vorträge stattfanden, konstatieren, sondern inSbcsosndcre auch die Tatsache, daß die Vorträge fast ausschließlich von Mitgliedern gehalten wurden. An die Vorträge schloffen sich zumeist Prc^ercfcralc an- Mcbrere Mitglieder batten cs'dankenswerterweisc übernommen^ allwöchentlich über bestimmte jüdische Zeitungen und Zeitschriften zu referieren. geselliger Teil, der meist Rezitationen zum Inball xittc. An einem zweiten Abend der Woche fand ein - Leitung in den bewährten Händen unseres Mitg Blum, lag. Es wurde in einem VortragszvkluS die Periode von der ersten bis Auch die Bedeutung Ser jüdifielcn — wurde erörtert. Eruns dasKominissioiissystcm Mission (Vorsitzender: Herr Vorsitzender: Herr Refcrenabrungcn reichen aber noch Händen des Herrn Referen- Teniiisricge gegründet Kat, Tennisplätze zur Verfügung zur zweiten Zerstörung des Tempels behandelt, scheu Festtage — soweit sic in die^ Zeit des KursuS sreulich war es, daß sich auch einige Teilnebmir des Kursus bereit fanden, Referate über charakteristische Personen und Ereieniffc der gerade besprochenen Zewcstochx zu kalten. Was die Organisation anlangt, so haben tvir zu eigen gemacht. Wir .haben eine VortragSkoni Referendar. Or Cbonc), eine Arbeitskommission dar Simon), ui d eine Vergnügungskommission (L orsrtzendest: Herr Referendar Dr. Salomon) eingesetzt. Cb das Kommissionsstiitem nicht etwas zu schwerfällig .ist, erschi int uns problematisch. Unsere Er i nicht aus, um larüber endgültig zu urteilen. Tie Som'nerarbeit liegt größtenteils in den dars Simon, der durch eifrige Propaganda eine der an zwei Nachmittagen der Woche mehrere steben. Im Ar fchluß an das Tennisspielen werdest nun an jedem Tonncrstag ■ gemütliche stbei de im Garten des Restaurants „N niE^Gcscllscliaftsbaus" stattfinden. ,?.)}•.t der Pflege dcs-Turncns und Sports müscn wir uns im allgemeinen cttvas Befchrärkung auferlcgen, da wir cS vermeiden wollen, irgend einem der hier besteh nden jüdischen Turnvereine Konkurrenz zu machen. Ein Anschluß an einer der beiden Turnvereine kann füij uns natürlich nicht in Befracht kommen, da wir Mitglieder beider Vereines im Jugendbund vereinigen. Am 9. Jnni.fand unter großer Beteiligung ein wohlgclungcncr Ausflug nach Schwerfen > statt, bei dem wir uns mit Spielen, Spaziergängen, Tgnz usw. unterhielten. '; - Zum XIII. zionistischen Telegicrtentag, djw im Mai' hier ststttfand, waren uns zw i'Ehrenkarten zur Verfügung gestellt Worten» Herr Gerichts- ^affcffor Kromb-ch und Herr Referendar.Tr. Eboife haben den Verhandlungen im Aufträge dis Jugendbundes beigewohnt. Breme». Turch den Vorstand des Bezif: Jugendvcrcine Nordwestdeutschlands war unfc ■ Arbcitsweg voegczeichnct, da uns das Arrang, ment des II. Delestiertentagcs desB.S. übertragen wurde. Zu dieser Tagung wurden alle Kräfte des Vereins nobil gemacht und es ist 'zweifellos, daß wir in dieser Veranstaltung, die am 18. und 19. November WH stattfand,, der Premer Wenn Zeit blieb, folgte, ein. Geschichtskursus statt, denen« icdcs, des Herrn Rabbiners . ksvcrbandes cm Verein der . jüdischen zunächst der

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