Mannheim
Compact Memory

Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1912-09-01 · 9 (1.9.1912) · p. Seite 13

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
3 (1912)
Issue
9 (1.9.1912)
Date
1912-09-01
Page
Seite 13 (sequence 14)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/4926451-6352287-6352354--0336-4926474
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

13 Zürich, Basel now, Stryji lanb: Dublü Veremsleben Jahres sind, genannt we Hieran Deutschland wurden. Di entspringt sich zwischen nreinde Ausgse diese kleinen werden, ist Wenn genug ist Misnagdim hier zu weit Mißhelligkeib nehmen sind. So ist Jisroel". als werden. Dies mit uns in tnms stehen, mögen sich heute wohl k u n g des k u n g - e s rn die der In di; Galizien: Krakau, Lemberg, Prezemysl, .Oswiecim, Tar- Wadowice; Österreich: Wien; Schweden: Malmö; Jr» Norwggön: Tvonthjem. Eiwägt nion ferner, daß -im die Monate Juni und Juli die, ungünstigsten des ganzen so darf das bisherige Resultat ein überraschend günstiges bien. . ann auch der Umstand nichts ändern, daß speziell*in innerhalb der Orthodoxie gegnerische, Stimmen laut i^ser Widerspruch gilt nicht der Sache selbst, sondern, er in persönlichen Momenten, nämlich dem Gegensatz, der der Gemeinde-Orthodoxie und! den aus der Haupt geltretenen an einzelnen Plätzen herausgebildet hat. Daß Streitigkeiten >den Gang der Entwicklung.nicht 'aujhcilten unzweifelhaft. | Bewegung, dis zur „Agudas Jisroel" geführt hat, stark im Osten bestehenden Gegensatz zwischen Chassidim und;u überbrücken (eine Erklärung dieser Ausdrücke würde führen), so darf man als gewiß antiehmest, Laß auch die in .der deutschen' Orthodoxie nicht allzu! ernst, zu de an nn zu hoffen, daß schon die nächsten Joche hie „Agudas machwolle, alle Erdteile, umfassende Org inisation sehen Perspektive dürfen nicht nür jene freudig begrüßen, die Kleben und Lehre auf dem Boden des überl efcrten Juden- ■ sondern auch unsere nach links abgew chenen Brüder dieser Hoffnung erfreuen. Ist. doch, darüber gibt es aum noch eine Meinungsverschiedenheit, eine Stär» überlieferten Judentums auch eine Stär? Judentums überhaupt, ieseim Sinne darf die Gründung der „Agudas Jisroel" von allen Seiten als eine Festigung der Basis des Gxsamtjudcntums angesehen Werl en. ' _ Moritz A. Loeb. ■ Aus Eltcratur unt) Preffe. Bismarck und ljeine. dem soeben erschienenen Buche des. bekannten Wiener Journalisten Sigmund Mi nz „Von Bismarck bis Bülow" (Verlag von Georg Stille, Berlin, 1912) 1 erzählt der Verfasser von einem Gespräche mit dem früheren Unterstaatssekretär Dr. v. Rottenburg, der bekanntlich einer der Hauptmitarbeiter des Fürsten Bismarck war und der ihm folgendes herichtete: l „Die grohe Masse hat eine einseitige Vorstellung vom Fürsten. Sie sehen in ihm nur den Mann von Eisen. Ebensosehr war er aber auch ein Mann von feinster und universellster Bildung, wie ich sie niemals bei einem anderen Menschen in gleich hohpm Grade angetroffen habe.; Und wie vorurteilslos lonnte der Fürst hin! . j In der Zeit, als der Streit um das Hoi n e ^D e n k ma l in Deutschland tobte, wendete sich Kaiserin Elisabeth von Hsterrcich an den Fürsten mit der Bitte, seinen Einfluß geltend zu maehen, dah das Dsnlmal in Heines Vaterstadt Düsseldorf errichtet würde. Die Majorität des Düsseldorfer Stadtrats, aus klerikalen Zentrumsleuten bestehend, hatte ihr Votum gegen das Denkmal ab--

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.