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Jüdische Turnzeitung · 1911-07-01 · 7 (7.1911) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Turnzeitung
Volume
12 (1911)
Issue
7 (7.1911)
Date
1911-07-01
Page
[Seite] (sequence 15)
Language
German
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No. 7 14t 10. Dreikampf (a) 100 m-Lauf, b) Kugelstoß, c) Hochsprung). Die Austragung von b und c erfolgt gleichzeitig mit Konkurrenz 5 bzw. 8. B. Offen für alle männlichen Mitglieder des T. V. Bar-Kochba, die am 24. Juli das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben: 11. 50 m-Mallauf, 12. Hochsprung (mit Brett und Springschnur). C. Offen für alle männlichen Mitglieder «des T. V. Bar Kochba, die der Sport-Abteilung nicht angehören: 13. Dreikampf: a) 150 m-Lauf. (Es wird bei entsprechender Beteiligung mit Vor- und Zwischenläufen gelaufen.) b) Schleuderballwurf, c) Weithochsprung (mit Brett). D. Faustballspiel (voraussichtlich gegen die Mannschaft eines fremden Vereins). Bestimmungen. 1. Die Wettkämpfe( auch die unter C) werden nach Maßgabe der Bestimmungen der „Deutschen Sportbehörde für Athletik" eingetragen. Abweichungen sind in der Ausschreibung vermerkt. 2. M e 1 d u ng e n sind unter Beifügung von 20 Pfg. Startgeld für jede Konkurrenz (im Höchstfalle 50 Pfg.) bis zum 24. Juli, abends 8 Uhr, an das Bureau des Bar Kochba, Berlin C, Alexander Str.39, einzusenden. Bei Nachmeldungen doppeltes Startgeld. Die Stafette und Konkurrenzen unter B und C kosten kein Startgeld, jedoch werden hierfür Nachmeldungen nicht angenommen. 3. Ehrenpreise oder Anerkennungen werden nicht gegeben. 4. Die Bahn ist eine 400 m lange Grasbahn mit vier nicht erhöhten Kurven. Die Sport-Abteilung des Bar Kochba erläßt die Ausschreibung zu ihrem ersten internen Meeting. Sie hegt den dringenden Wunsch, bei dieser festlichen Gelegenheit alle Mitglieder des Vereins, Turner und Sportsleute, Aktive •»rd Zuschauer in Schulzendorf zu vereinen. Die Abteilungsleitung wird keine Mühe bei den Vorbereitungen scheuen und ist schon bei der Ausschreibung v°n dem Bestreben ausgegangen, möglichst vielen die Möglichkeit der Teilnahme zu bieten. Vor allem sind die Nichtmitgiieder der Abteilung und unsere Charlottenburger Freunde herzlichst geladen. Jüdisches Rudern. Als vor zwei Jahren im Jüdischen Jugendbund Berlin eine Unterabteilung zur Pflege des Ruderns ins Leben gerufen wurde, da war es ziemlich dürftig um diese „Ruderabteilung des Jüdischen Ju- Rendbundes" bestellt. Das Bootsmaterial bestand aus einem Vierer, den man alt gekauft hatte. Bald darauf wurde ein neuer Vierer in Bestellung geben. In der verhältnismäßig kurzen Zeit, die seitdem verstrichen •st, hat der Klub einen mächtigen Aufschwung erlebt. Schon rein äußerten betrachtet, besteht die Klubflotte jetzt aus drei Vierern und einem Sechser. Ein Doppelzweier befindet sich in Arbeit, und demnächst soll ein Achter neu angeschafft werden, welcher der Repräsentation nach außen in hohem Maße zu dienen bestimmt ist. Aber auch die Zahl und die Zusammensetzung der Mitglieder des Klubs hat sich bedeutend gebessert. Die aktive Mannschaft besteht jetzt aus r"nd 25 ruderisch geschulten, gut jüdisch gesinnten, jungen Kaufleuten und

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