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Jüdische Turnzeitung · 1909-09-01 · 9 (9.1909) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Turnzeitung
Volume
10 (1909)
Issue
9 (9.1909)
Date
1909-09-01
Page
[Seite] (sequence 29)
Language
German
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No. 9 183 Briefkasten. Dr. H. D.-Wlen. Ihr interessanter Aufsatz kann leider erst im Oktoberne't zum Abdruck gelangen. Frdl. Grüße! J. T. V.-Stettin. Dank für die Grüße von der Kneipe. Alfr. Das „Borkumlied" soll doch nicht beim nächsten Schauturnen '-um Aumiarsch gesungen w erden? Persönliches. j. Pf- Zirker und Frau zeigen die Ueburt einer Tochter an. Wir grüßen »eses jüngste Turntöchterlein mit kräftigem „Hedad" und gratulieren dem locnverehrten langjährigen Schriftführer der ..Jüdischen Turnerschaft" und se»ier Gemahlin herzlich. Feuilleton —^» Turntagserinnerungen. VV' Längst sind Turner und Turnerinnen, die Teilnehmer am Verbandstage, ■ er Daheim: da ist es wohl keine Gefahr mehr, kleine Rerniuiscenzen aus 011 schönen Tagen auszuplaudern, hh größte Genugtuiuig hat gewiß Berlin erlebt. Was für Schmähungen a diese Stadt und ihre Umgebung aber auch erdulden müssen so viele es T' °*Uie daß es ih' nl"^Iic!l vvarsicn zu rechtfertigen. Jetzt endlich ist all ge'lmsen. Es stand uns eigentlich viel zu wenig Zeit zur Verfügung. ' es .zu sehen und zu zeigen, was für einen auswärtigen Turner von Inter- 'se 'st- Die Turntagsleitung hatte die kurze Spanne ganz für sich in An- ',„,Uoh Kenoinmeii. und was noch übrig blieb, füllten die Aufmerksamkeiten Uer Gastgeber. Vom Begrüßinigsabend ist noch garnichts geschrieben worden. vva"?los trafen sich da die bereits in Berlin anweseuden Turner und g*?. es'?rte". und mit welcher Freude begrüßte man alte Kameraden, tauschte 'eunisse aus. erkunriietp sich nach den leider nicht anwesenden Freunden. Man e aus. erkundigte sich nach den leider nicht anwesenden Freunden, ode ni"c^e 'ast saKen. dieser Abend war der gemütlichste und schönste, y rr,erschien er nur durch die Vorfreude so schön, wieder einmal einige ... Ke 'm Kreise gleichgesinnter und gleichfiihlender jüdischer Turner und "inierinuen zu verleben? *-*as Schauturnen brachte uns dann die Begeisterung, die solchen Dingen j i ls*' den Stolz, einer so herrlichen Sache anzugehören, wie die jüdische h rn.^rschaft sie verkörpert, über die Ausführung des Schauturnens ist »s in der vorletzten Nummer von berufener Seite geschrieben worden. d as "ns aber besonders fesselte, was uns alten Turnern neu war, das war «:0. "piel der Kleinen. Wie fühlten wir uns jung und fröhlich, frei von allen 'gen und Kämpfen, die uns vielleicht schon fesselten! Es kostete große ne, verschiedene von uns abzuhalten, das Spiel der Kleinen durch Mitspielen zu stören. . ''estkommers, volkstümlicher Vormittag und schließlich die Haupt- Bild e'gen"'cnen Turntagsverhandlungen, vergingen gleich schönen er'i, die an uns vorüber gezogen wurden. Als wir voneinander schieden, waren wir wohl anfangs traurig geimmt, aber mit neuem Mut. neuen Hoffnungen und neuen Plänen zerstreuten r uns hierhin und dorthin, bereit, den Gewinn in der Heimat nach besten Tratten zu verwerten.

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