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Jüdische Turnzeitung · 1909-08-01 · 8 (8.1909) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Turnzeitung
Volume
10 (1909)
Issue
8 (8.1909)
Date
1909-08-01
Page
[Seite] (sequence 29)
Language
German
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No. 8 151 Kranz umgaben. Dieser trug die gleiche Inschrift wie die große Standarte und war dazu bestimmt, an der Denkmalstelle niedergelegt zu werden. Das Gefolge des Zuges bildete eine lange Reihe von festlich gekleideten Juden. Der Festzug wurde überall mit Begeisterung begrüßt und viel mit Blumen «nd Konfetti beworfen. Nach dreistündigem Marsche kam er am Denkmalsplatz a"- Der Gemeindepräsident Forchi hielt eine Ansprache, die von einem höheren Offizier mit Dankesworten erwidert wurde. Hierauf sprach noch der Präsident der »Rodfe-Emeth", und ein Chacham rezitierte ein Gebet. Sassnitz—Kopenhagen—Berlin. Ein Reisebericht von Robert Kien -Proßnitz. Es waren unserer sechs — eine Wienerin, ein Berliner und vier Proßn'h^ ~~' die Deschlossen hatten, diesen Rückweg von der Turnfahrt zu xf. en,t Herr Burin gab uns selbst iür diese Spezialtour einige Winke mit; "" schieden in Bergen a. R. von den anderen Ausflüglern, um nach Saßnitz rur"c£zukehren, wo uns bald darauf der Dampfer „Imperator" für die Fahrt ob Kopenhagen aufnahm. Das Turnerherz am rechten Fleck, warteten wir, ...s ai|ch der Magen während der vierstündigen Seereise bleiben wolle. Cr De f-' Trellcborg bekamen wir die Fahrkarten für den weiteren Weg dir fr'senbal'n uncl Schiff — und dänisches Geld, was für die Österreicher be^ SetZUng e'ner cIritten l asche (zur Auseinanderhaltung der Währungen) ni-h^UtCte' ^almo — der Schiffsstation — hielt sich der Dampfer leider s? an unser Reiseprogramm, sondern fuhr vorzeitig davon, so daß wir auf ^'j^ ^'Scheni Boden übernachten mußten. Am nächsten Vormittag erst traten fren i ^atlrl "acn der dänischen Hauptstadt an und gewannen uns einen Die ♦n ^eise>Je'iihi'ten als Führer, der uns durch seine liebenswürdigen TaJi ZU vo"eni Danke verpflichtete. Kopenhagen beherbergte uns zwei Ucj lanS und wird wohl für jeden der kleinen Reisegesellschaft unvergeßdie' c!6"3011' Kewil.1 auch für die zwei, die bereits nach eintägigem Verbleiben fcise h * Und Uns verlie'Sen- Ani 5- 'u'' Drachte uns Zurückgebliebene die ynbahn nach Korsör, und mittels Dampfer „Freia" erreichten wir frühebenSe?S ^'el' '->amit die nächtliche Seefahrt iedoch unsere Aufmerksamkeit her v h Wacnha'te und uns keine Ruhe lasse, ward vom lieben Himmel ein insze'. f ^ondaufstieg und ein glanzvoller, überwältigender Sonnenaufgang in K'"!61^' einem witzreichen Seemann an Bord als Führer, sahen wir deut« t d'e Kesamte deutsche Kriegsflotte und besichtigten eines der größten 'eds i?" Panzerschlachtschiffe, die „Deutschland". Bei aller sonstiger 8e- ' 'ec*es e'nzelnen von uns blieben wir hier sprachlos vor Staunen. Eind clesse'ben Tages, den 6. Juni, kamen wir in Hamburg an. Den ich w hi' ^n das ^eben dieser Stadt auf eine „Landratte" macht, brauche tiner p n'cllt zu schildern. Käses wohlbestallter Führer zeigte uns auf ei( yndfahrt durch die Stadt deren Sehenswürdigkeiten und ließ uns auf tfamDf fendamPfboot in dem Schiffspark von 2000 Amerika-Passagier- Kähn Crn' mi'cnt'^en Segel-Frachtschiffen und Motorbooten, Schleppern und Käsesn\A/SWim *"remafen herumschwärmen; wir waren längst wieder auf Qrant'' e"' als wir uns nocn immer nacn den Masten des „President Straß hümsane"' den wir vorher besucht hatten und in dem Lärm der De e."örten wir immer noch unseren Cicerone die präzisen Worte sprechen: Perlet erraum faßt die Ladun8: von 60 Ziigen a 60 Wa8K°"s". Die tz*e Station unseres zweitägigen Aufenthaltes in Hamburg machten wir

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