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Jüdische Turnzeitung · 1909-08-01 · 8 (8.1909) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Turnzeitung
Volume
10 (1909)
Issue
8 (8.1909)
Date
1909-08-01
Page
[Seite] (sequence 17)
Language
German
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No. 8 139 "läßigung oder Erlaß in einzelnen Fällen wird den Abteilungsvorständen untei Einholung der Genehmigung des Hauptkassierers überlassen. * * * Die diesjährige Herzl-Gedenkfeier fand, gemeinsam mit den anderen national-jüdischen Organisationen Berlins, am 8. Juli in der üblichen Weise statt. An diesem Tage fiel, ebenso wie am 9. Ab, in allen Abteilungen das Turnen aus. Der Besuch unseres alten Freundes Qenserowsky führte am August die Männer-Abteilungen zu einer Kneipe zusammen. In der II. Männer-Abteilung, der Ausländer-Abteilung, die stets sehr schwankende Verhältnisse zeigte, hat sich eine besondere Propaganda-Kommission gebildet, die unter Anlehnung an den Hauptvorstand arbeiten wird. Bei den so verschiedenen Elementen dieser Abteilung, die sich in der raxis nicht immer den Kreisen der anderen Abteilungen anzupassen in der a8e sind, wird es zu begrüßen sein, wenn diese Arbeit von Mitgliedern er eigenen Abteilungen ausgeübt wird. Sie wissen selbst am besten, mit , ' c|,en Mitteln sie werben können. Sobald angängig, wird für die Ausländer- Abteilung einige Jargon-Lektüre beschafft werden. v Bar Kochba-Fonds: von der Nachtturnfaiirt der Männer-Abteilungen........M. 3,- •°m Spielplatz......................2,75 •"sparnisse durch unterbliebene Einkehr ins Wirtshaus auf der Turnfahrt der Frauen-Abteilungen vom 1. August.....„ 1,75 ueorg Wolff gratuliert Dr. Friedländer zur Qeburt der Tochter . . „ 0,5(1 Köln. Jüdischer Turnverein. In einer angesichts der heißen Jahres- He v<5rnä'tn'Srnäßig gut besuchten Versammlung referierte unser Delegierter, jyrr L,udwig Löwendahl, am Donnerstag, den 8. Juni, über den Jüdischen Turntag zu Berlin. Der Redner gedachte in warmen Worten Jud ^^benden Eindrucks, den die Veranstaltung auf jeden selbstbewußten Äuß machen mußte. An dieser Stelle dürfte indessen mehr, als die beifälligen e .erun2en des Redners, die durchaus nicht selten waren, die Kritik interziim ft"' d'e er übte' deshalbweil inr Bekanntwerden hoffentlich Anlall nicht ssürrnacnen beim nächsten Turntag gibt. Der Redner bedauerte die daß rt?em?gende Vorbereitung der Veranstaltung, die es mit sich brachte, T dle überaus wichtige Vorturnerstunde ganz ausfiel und daß für den so k SCn"e^uch nur mehr ein knapper Nachmittag zur Verfügung bHeb, ents 15pp' wichtige Referate ganz ausfallen mußten. In Zukunft möge Zeit dafUr Kesorttt werden, daß fur aIle Veranstaltungen genügend ersch'" ( um bleibe, denn die Aufgabe eines Turntages sei unmöglich damit liehe ° t ' er Ge'e2cnheit zu einem Schauturnen und einem volkstüm- Dele ' nen biete- Lediglich hierfür von auswärts unter großen Kosten Tu e'erte zu entsenden, sei für die Vereine keineswegs lohnend. Auch das Wes n se'bst sei in mehrfacher Hinsicht nicht genügend vorbereitet gediese"' Trtnn schließlich auch das Schauturnen besser ausfiel, als man unter 'lerisch i s.täncIen hätte ^warten können. Insbesondere habe die turne Leitung des Schauturnens zu wünschen übrig gelassen, für . .^erv^erbandstag habe natürlich infolge der geringen Zeit, die ihm die r"16 ernandlungen zur Verfügung stand, nur wenig bieten können. Für abt°gSprechung der Tätigkeit, oder, wenn man wolle, der Untätigkeit des ^tnil n Ausschusses sei wenig Raum übrig geblieben, was vielleicht 'ich bMZU bedauern se'. a's der Umstand, daß auch über die nunmehr hoffenta'd und energisch einsetzende Arbeit des neuen Vorstandes fast nichts

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