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Jüdische Turnzeitung · 1909-06-01 · 6/7 (6.1909) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Turnzeitung
Volume
10 (1909)
Issue
6/7 (6.1909)
Date
1909-06-01
Page
[Seite] (sequence 17)
Language
German
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No. 6/7 91 v«n ausschlagßebender Bedeutung für die turnerische Entwicklung desselben ■st. wäre allenthalben darauf hinzuwirken, daß die Kräfte, die an der Spitze stehen, sich darum bemühen, die Turnlehrer-Prüfung abzulegen. Das hat nicht "ur den Zweck, daß dadurch Gelegenheit gegeben wird, daß die Leiter in das Wesen des Turnens tiefer eindringen, sondern man hat den Behörden Kfkenüber dadurch gewisse Vorteile. •le nach der geographischen Lage der einzelnen Vereine sind verschiedene Sportarten in den Turnbetrieb aufgenommen worden. Auf Einzelheiten brauche ich hier wohl nicht näher einzugehen, da aus der Turnzeitung al|es Nähere ersichtlich ist. Ferner ist Spielen und volkstümlichen Übungen ebenfalls ein größerer Raum eingeräumt. Der auf dem letzten Turntag gefaßte eschluß, eine Kampfordnung herauszugeben, wurde im September 1907 in der Turnzeitung verwirklicht, eine Kampfordnung, die den bisherigen Wett- •impfen zugrunde gelegt ist. Heinrich Meyer-Cöln stellte seinerzeit den n<rag, eine Bewertungsliste aufzustellen. Von den Vereinen wurden jedoch, '""Ausnahme nur ganz weniger Mitteilungen über Höchstleistungen, keine erichte weder mir noch den anderen Ausschußmitgliedern eingereicht. Nachahmenswert war es, daß sich einzelne Vereine zum Zusammenturnen "sammengeschlossen hatten, so im August 1907 anläßlich des Stiftungsfestes n ^amter, das von drei Posener Riegen, zwei Männer- und einer Frauen- |iese besucht wurde, ferner im Oktober 1907 anläßlich des III. Stiftungs- \\i eS in ®Tazzu dem der I. Wiener Jüdische Turnverein und der Verein ler>-Fünfhaus je eine Riege entsandt hatten. Das wichtigste Ereignis in der verflossenen Periode ist die Verbands- ^«rttirnerstunde sowie das Verbands-Schauturnen in Köln, Pfingsten 1908, che Veranstaltungen von Herrn Scholem in dankenswerter Weise für mich . Wurden, da ich verhindert war, die Reise anzutreten. — Die Übungen, ih "iw^ö'n au* ^er Vorturnerstunde geübt wurden, zeichneten sich durch in C| ann'Kfalt'Sfkeit aus. Es wurden verschiedene Referate gehalten, die n der Turnzeitung veröffentlicht sind. Auch volkstümliche Spiele wurden in Köln geübt, die die beteiligten reine zur Weiterarbeit anregen sollten, nur schließlich das Wiener Schauturnen im Mai 1907 betrifft, so ist ße , ZU ^sen, daß die Beteiligung in Wien etwa dieselbe war wie hier in den V e'n besonderer Erfolg solcher Veranstaltungen hauptsächlich für verein erzielt wird, an dessen Ort dieselben stattfinden. T ,n der letzten Zeit wurden die Vereine durch die Vorbereitungen zum Stell "ü^ Und ZUm Schauturnen in Anspruch genommen. Ich möchte an dieser jyjit e en Turnwarten und den Vorturnern der einzelnen Vereine für ihre klei F \ lleiz,'cnen Dank aussprechen. Vor allen Dingen haben auch die jnrene" Vereine gezeigt, daß in ihnen turnerischer Qeist herrscht, und daß pose e,st"ngen durchaus nicht zurückstehen, wie die Freiübungen der ner Frauen-Abteilung am gestrigen Abend dargetan haben, zw»! i?s ist das Wichtigste, was ich über das turnerische Leben der letzten Jahre zU sagen habe." Diskussion Ober die Berichte des Ausschusses. Dr I nur v mias: »Meine Damen und Herren, ich möchte mir erlauben, >flnz lcurz Einiges aus dem Rechenschaftsbericht hervorzuheben, und

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