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Jüdische Turnzeitung · 1909-05-01 · 5 (5.1909) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Turnzeitung
Volume
10 (1909)
Issue
5 (5.1909)
Date
1909-05-01
Page
[Seite] (sequence 14)
Language
German
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68 No. 5 Worten zu können glaubte, weil es noch Vereine gäbe, bei dener. Juden aufgenommen werden. Bei dieser Sachlage einen jüdischen Turnverein, der naturgemäss am Anfang nicht über reichliche Mittel und entsprechende Einrichtung verfügte, zu erhalten und vorwärts zu bringen, war wirklich keine kleine Aufgabe. Dass sie Dr. Werner auf sich nahm, war seiner frischen Begeisterung und seinem hohen Verständnis für die jüdische Turnsache zu danken; durch seine ausserordentliche Energie, Tatkraft und Arbeitslust verstand er sie auch zu lösen. Nichts war zu anstrengend und unangenehm, als dass es Werner nicht gerne auf sich genommeu hätte, sofern sich nur ein Erfolg für seinen Verein erzielen Hess. Er wurde nie müde, für den Verein Freunde zu werben, er erlahmte nie, die Idee zu propagieren, Mitarbeiter aufzustöbern und sie zur Anteilnahme zu verhalten. Werners Tätigkeit erschöpfte sich natürlich nicht nur in der Sorge um den Verein! Wo immer sich Ansätze zur Schaffung einer Organisation zeigten, griff Werner persönlich ein, aufmunternd, helfend und beratend. An der Schaffung der Verbandsorganisation hat er seinen Anteil, die Beratungen der Verbandstage erfreuten sich seines regsten Interesses, er stand in steter Fühlung mit allen Persönlichkeiten, die der jüdischen Turnsache zu dienen bereit waren. Wie er den echten jüdischen Charakter des Vereines zu bewahren wusste, obwohl, besonders anfangs, die Mitgliederschaft durchaus nicht ausnahmslos national empfand, muss geradezu als vorbildlich bezeichnet werden. Mit grosser Genugtuung und Befriedigung kann Werner »u* sein bisheriges Werk zurückblicken. Die jüdische Turnsache und der Verein, den er so lange und so erfolgreich führte, wird »n ihm auch künftighin einen mächtigen Förderer finden. Von den Teilnehmern der seinerzeitigen Besprechung untef Vorsitz Dr. Herzl können nicht viele mit gleichviel Berechtigung sagen, dass sie ihr Versprechen so redlich und gewissenhaft ge' halten haben." J- Auf einer jödischen Landwirtschaftsschule. Woodbine, New-Jeraey. Von Max Bendel, Bar Kochba-Berlin. Staf^Ü war ich froh, endlich wieder eine feste und angesehene Stellung Nach einjährigen Erfahrungen und Mühen in den Vereinigten

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