Jüdische Turnzeitung
- Journal
- Jüdische Turnzeitung
- Volume
- 10 (1909)
- Issue
- 1/2 (1.1909)
- Date
- 1909-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
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No. 1—2 25 tiger Aufschwung zu verzeichnen, und es gehört nicht viel Scharfblick dazu, vorauszusagen, dass wir noch lange nicht auf dem Gipfelpunkte angelangt sind. In der D a m c n - A b t e i 1 u n g ist selbst im Vergleiche mit dem Vorjahre ein neuerlicher Rückgang zu verzeichnen. Der Turnplatz wurde besucht: im November 1907 an 9 Abenden von 372 Turnerinnen in 35 Riegen „ Dezember „ 6 „ 287 1' *i 24 II „ Januar 1908 „ 8 „ 327 tt 28 ,, Februar ., 9 „ 399 n tt 27 ,, März ,, 6 „ 261 n 11 24 l* » April „ 7 ,. 274 tt ii 26 II ., Mai ,, 3 „ 93 >t •i 9 II Juni 8 „ 154 ii n 17 f t , Juli 7 „ 72 „ M 8 II „ August „ 8 116 H 13 September ,, 8 ,• 154 „ II 16 II ,, Oktober 7 „ 187 M II 18 „ Zusammen 1907-08 an 86 Abenden von 2696 Turnerinnen in 245 Riegen Somit entfallen auf den Turnabend durchschnittlich etwas mehr als -'1 Turnerinnen, die in durchschnittlich 3 je 11 Teilnehmerinnen starken Riegen turnten. Rechnen wir hierzu die durch den Entfall von 4 Turnstunden im Mai nicht berücksichtigten 124 Turnerinnen (Durchschnitt im Mai: 31 pro ^bend), so ergibt sich die Summe von 2820 Turnerinnen, somit ein Zuwachs von 34 Turnerinnen für das ganze Jahr. Wenn ich gleichwohl von «-inem neuerlichen Rückgänge der Damen-Abteilung spreche, so bin ich hierzu 11,11 so mehr berechtigt, als die Abteilung des Vorjahres in qualitativer Hingeht weit hinter den früheren Jahrgängen zurückblieb und in bezug aui Arbeitsfreudigkeit und Interesse für den Verein alles zu wünschen übrig Hess. kann dagegen mit Vergnügen feststellen, dass wir einen grossen Teil jener Mitglieder, denen alle Teilnahme für den Verein fehlte, abgestossen haben, und gegenwärtig das Bild der Damen-Abteilung einen erheblic" erfreulicheren Anblick bietet. Uber die Lust und Arbeitsfreude in der Männer-Abteilung kann nur Jiinstiges gesagt werden. Jedes Mitglied derselben war nach Kräften be- "u|nt, sein Bestes einzusetzen. Die rege Teilnahme zeigte sich am besten ehrend der Vorarbeiten zum Schauturnen des abgelaufenen Vereinsjahres. *rs vvaren keine kleinen Anforderungen, die ich an die üpierwilligkeit und wsdauer einer grossen Mehrzahl der Mitglieder stellen musste. aber ich 'kenne gerne an, dass die Arbeit leicht wurde, weil jeder Teilnehmer durch »nktlichkeit und Aufgebot aller Kräfte die gestellte Aufgabe leicht zu lösen ei "löglichte. Der Erfolg entsprach denn auch der aufgewendeten Mühe. Das Schau- . rnen war eine in jeder Hinsicht gelungene Darbietung, durch Strammheit, und d eit und EleKanz tler Vorführungen derart ausgezeichnet, dass Turnet Ü'u» ~ welches diesmal auch eine Reihe auswärtiger turnerischer 'lste unter siel; zählte '■- in gleicher Weise Befriedigung fühlten und •»usserten. tun. E'ne" Wen'«er rühmlichen Anteil au den Vorarbeiten zum Schau- ,en "a"m die Damen-Abteilung.