Jüdische Turnzeitung
- Journal
- Jüdische Turnzeitung
- Volume
- 8 (1907)
- Issue
- 11/12 (11.1907)
- Date
- 1907-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
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No 11,12 reiche Anwendung gefunden. Ausserdem hat Maul noch Lehrpläne für das Turnen der mannlichen und weiblichen Schuljugend, sowie zahlreiche kleinere Aufsätze geschrieben, die von vollkommener Durchdringung des Stoffes zeugen. Das Ziel der Mauischen Methode ist, die Gesamtheit der Schüler zu den lehrplanmässigen Anforderungen zu bringen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden die notwendigen Wiederholungen der Uebungen durch Einfügung zusammengesetzter Uebungsformen sowie Abwechselung in der äusseren Form des Uebens anregend gestaltet. Wenn die Grundübung an den Geräten von allen Schülern fertiggebracht wurden, dann werden sie in Form der Gemeinübung wiederholt. Mit dieser Methode hat Maul so vorzügliche Resultate erzielt, wie sie wohl kaum eine andere Turnschule aufzuweisen vermag. Sein Lebenswerk ist ein Grundstein an dem stolzen Bau der deutschen Turnkunst. Dr. Richard Blum. Mitteilung. Die Verbandsvereine werden nochmals aufgefordert, die verlangten Auskünfte schleunigst an den Verbandsschriftführer gelangen zu lassen. Der Ausschuss. Fürs praktische Turnen. Freiübungen. I. i. Hockstand (wechselnde Armstellung) a. Sprung in den Liegestatz vorl. (Handgelenke seitw. durchgedruckt, Finger zusammen 3. 4. Beugen und Strecken der Arme (wiederholt) 5. 6. zurück zur Grundstellung. II. 1. a. Wievor 3. Stütz der 1. (r.) Hand vor der Mitte de« Korpers, Anlegen der andern Hand an die Hüfte 4. 5. Bengen und Strecken des 1. (r.) Armes 6. 7. 8. zurück. III. IV. Dieselben Uebungen im Liegestütz rücklings. V. 1. Knieen mit Auflegen der Htnde auf die Fersen