Jüdische Turnzeitung
- Journal
- Jüdische Turnzeitung
- Volume
- 6 (1905)
- Issue
- 12 (12.1905)
- Date
- 1905-12-01
- Page
- [Seite] (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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231 Den besten Turnbesuch erzielte der Marz, die Mindestzahlen weist der Juli auf; den schlechtesten Turnbesuch hat der August zu verzeichnen. Mit den Besuchsziffern des Vorjahres verglichen (4384) ergibt sich ein Abgang von 841 Turnern für das ganze Turnjahr, das ist etwas über 9 Turner per Abend. Der Besuch in der Damen-Abteilung war folgend: im November 1904 an 8 Abden. 382 Turnerinnen in 36 Riegen „ Dezember „ , 7 „ 309 „ 34 „ „ Januar 1905 , 8 344 „ 43 „ Februar „ , 8 363 „ 39 „ „ Mörz „ , 8 „ 372 „ 39 „ April 6 „ 285 „ 3e „ - Mai 9 „ 340 „ 42 „ " Juni 8 „ 230 „ 26 „ » '4 Juli „ , 4 50 ,, 5 „ „ August geschlossen VtSeptember,, , 4 66 " Oktober ,. , 6 168 ,, 1" ,. Zusammen an 77 Abden. 2909 Turnerinnen in 318 Riegen. In dieser Abteilung entfallen auf den Turnabend durchschnittlich ^Turnerinnen in durchschnittlich 4 Riegen wieder in der durchschnitt- »chen Starke von über 9 Turnerinnen. Den besten Turnbesuch weist auch hier der Marz mit fast 47 Turnerinnen pro Abend, den schlechtesten der Juli mit nahezu 13 Turnerinnen Pro Abend aus. Mit dem Vorjahre verglichen, ergibt sich in der Damen-Abteilung ein ■uwachs von 746 Turnerinnen für das ganze Jahr, somit pro Abend von "»st 10 Turnerinnen. Der auffallende Kontrast in dem Zurückgehen der Zahlen in der Männer-Abteilung mit dem stetigen Anwachsen jener der Damen-Abteilung wieder damit zu erklären, dass der Turnrat in Verfolg seiner Beschlüsse unerbitterlich darauf bestand, nur Mitglieder, die ihren materiellen Ver- ,cn'ungen gegen den Verein nachgekommen waren, zum Turnen zuzulassen. Meine Bemerkungen bezüglich des Turnerlebens auf dem Platze ecken sich mit jenen des Vorjahres. Ernstes, tatkraftiges Streben und ~one Freudigkeit sind die ins Auge fallenden Merkmale unserer Turner und urnerinnen. Ich habe den Eindruck, es sei jeder Turnabend eine Festeranstaltung. Das Bild auf dem Turnplatze ist ein solches, dass es auch e>nen strengeren Beurteiler und Kenner der Turnkunst mit Befriedigung erfüllen muss. Wir besitzen nunmehr eine ziemliche Anzahl vorgeschrittener und .erlasslicher Turner als lebenden Beweis dafür, was ehrliche, tüchtige beit au°h nur eines Jahres zu leisten vermag. Durch den Abgang der in der vergangenen Statistik erwähnten Turner . en wir nichts verloren. Mit Ausnahme des Herrn Ingenieur Emmerich, er durch seinen Beruf nach Pardubitz geführt wurde, und dessen Scheiden r sowohl wegen seiner angenehmen Person sowie auch wegen seines