Jüdische Turnzeitung
- Journal
- Jüdische Turnzeitung
- Volume
- 6 (1905)
- Issue
- 10 (10.1905)
- Date
- 1905-10-01
- Page
- [Seite] (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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192 NO. 10 Die übrigen dem hergebrachten Stil der „Österr. Wochenschr." entsprechenden Liebenswürdigkeiten der Briefkastennotiz, die wir, um sie niedriger zu hängen, vollinhaltlich abdrucken, können nur auf unser Zwerchfell wirken. Wir wollen nur darauf hinweisen, dass die „österr. Wochenschr." auf die Sache selbst nicht im geringsten eingeht, sodass unsere Widerlegung vollinhaltlich bestehen bleibt. Die Jüdische Turnerschaft wird unbeirrt durch derartige kleinliche Anrempelungen ihren Weg machen. H. Mitteilungen des Ausschusses der „Jüdischen Turnerschaft''. Seit dem Erscheinen der letzten „Mitteilungen" trat der Ausschuss zu drei Sitzungen zusammen. Die erste von diesen, die am 20. August stattfand, und der Dr. Werner-Wien beiwohnte, befasste sich hauptsächlich mit der Frage der Einführung der Obmannschaft in unserer Organisation und mit den der Obmanschaft zufallenden Aufgaben. Die Ergebnisse der Sitzung nach dieser Richtung sind in dem Leitartikel des Augustheftes der „Turnzeitung" niedergelegt. Am wichtigsten war der Beschluss, zum Zweck der Herstellung der Verbindung zwischen den Einzelvereinen und dem Ausschusse eine vertrauliche Korrespondenz herauszugeben, deren erste Nummer Ende September erschienen ist. Leider haben die Vereine von Bielitz, Braila, Freiburg i. Br., Mährisch-Ostrau, Privöz, Prossnitz und Ungarisch-Hradisch den darin enthaltenen Ersuchen um sofortige Angabe der Vereinsvorsitzenden (Obmänner) und deren Stellvertreter nicht entsprochen. Das Ersuchen wird hiermit nochmals, und zwar in der dringlichsten Weise wiederholt. In derselben Sitzung gelangte auch die bereits auf dem 2> Turntage angeschnittene Frage, ob der Verband eine Unfallversicherung für die Verbandsvereine abschliessen soll, zur Besprechung- Der Ausschluss beschloss, davon aus prinzipiellen und finanziellen Gründen abzusehen, vielmehr es jedem Verein selbst zu überlassen den Abschluss der Versicherung herbeizuführen. Über den dem Ausschuss gleichfalls vom 2. Turntage zur Erledigung übergebenen Antrag Pollak, im Frühjahr 1906 ein Verbandsschauturnen zu veranstalten, soll erst nach Eingang der Berichte der Verbandsvereine darüber, ob und wieviel Turner sie zu diesem Schauturnen entsenden, und wie die durch die Entsendung