Jüdische Turnzeitung
- Journal
- Jüdische Turnzeitung
- Volume
- 5 (1904)
- Issue
- 2 (2.1904)
- Date
- 1904-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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38 No. 2 rechtshändiger Schüler zu Uberwinden. Durch die Beidseitigkeit wird aber nicht nur der Körper gleichmässig entwickelt, sondern auch das Gehirn und alle andern grossen Funktionszentren. Ich glaube, dass die Beidseitigkeit mehr dazu tun wird, körperliche Ungestaltetheiten zu verhindern, als alle Körperbewegungen, und dass sie auch dahin wirkt, die bereits erzeugten Ungestaltetheiten zu verbessern." — Ans dem Tnrnleben. Ein eigenes Vereinshaus will sich die Berliner Turnerschaft erbauen. Eine Kommission von 15 Turngenossen ist mit der weiteren Vorbereitung der Angelegenheit betraut. Die Errichtung eines Spielplatzes im Grunewald ist von dem Ausschuss der Berliner Turngaue an maassgebender Stelle angeregt worden, die betreffenden Verhandlungen werden von Professor Dr. Reinhardt und Professor Dr. Müller geführt. Für Aufnahme des Lehrlingsturnens in den Plan der Fortbildungsschulen wird zur Zeit eifrig agitiert. Von den Berliner Turnern ist an den Magistrat eine Eingabe gerichtet, in der gebeten wird, dass den Fortbildungsschülern das Turnen amtlich empfohlen wird und dass sie möglichst den Berliner Turnvereinen Uberwiesen werden. Am Sonntag, den 7. Februar, wurde das Denkmal, das fUr den langjahrigen Direktor der hiesigen Turnlehrerbildungsanstalt Professor Dr. Karl Euler an seinem Grabe errichtet wurde, feierlich enthüllt. Aus der jüdischen Turnerwelt. Offizielle Mitteilungen des Ausschusses der „Jüdischen Turnerschaft". In den Sitzungen vom 17. Dezember 1903, 28. Januar und 18. Februar 1904 wurden folgende Beschlüsse gefasst: 1. Die „Jüdische Turnzeitung" geht vom 1. Oktober 1908 ab mit allen sich daraus ergebenden Rechten und Pflichten in das Eigentum der „Jüdischen Turnerschaft* über. Die bis dahin erschienenen Hefte verbleiben im Eigentum des „Bar Kochba", ebenso sind die bis dahin entstandenen Forderungen und Verbindlichkeiten Forderungen und Verbindlichkeiten dieses Vereins. Das September/Oktober-Heft gehört der „Jüdischen Turnerschaft" und dem „Bar Kochba" zu gleichen Teilen. Demgemäss werden Unkosten und Einnahmen zur Hälfte zwischen beiden geteilt. 2. Für die nicht dem Verband angehörenden Vereine, die bei grösserem Bezüge bisher ermässigte Tarifsätze zahlten, wird der jährliche Abonnementspreis pro Exemplar auf 1,50 Mk. festgesetzt.