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Jüdische Turn- und Sportzeitung · 1920-01-01 · 12 (1920) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Turn- und Sportzeitung
Volume
21 (1920)
Issue
12 (1920)
Date
1920-01-01
Page
[Seite] (sequence 31)
Language
German
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31 Tschechoslovakischer Tum- und Sporttag. Der Makabi tagte am. 31. Oktober und 1. November in Brünn. Der Tschechoslovakische Kreis hatte die Zusammenarbeit der einzelnen Kreise als einen Hauptpunkt auf die Tagesordnung gesetzt. Man behandelte die Frage des gegenseitigen (Verhältnisses von Turnen und Sport und gedachte einheitliche Direktiven, für gemeinsame Gegenwarts- und Zukunftsarbeit zu finden. (Näheres später.) Palästina. Eine Anzahl von Aemtern des Zionistischen Zentralbüros in. London sind nach Palästina verlegt worden. Diese werden dem Waad Hazeirim (Zionist Commission) einverleibt. Die Londoner Zentralleitung umfaßt nunmehr nur noch die Ressorts für Politik, Finanzen und Organisation. — Das Jewish Korrespondenzbüro berichtet aus Jerusalem: Einen großen Eindruck macht hier die Ankunft einer großen Anzahl von Zionisten aus Sibirien, die nach mancherlei Schwierigkeiten sowie nach Durchwanderung der Wüste Gobi und Chinas Erez Israel erreicht haben. Sie brachten 'bedeutende Mittel mit, die sie in Industrieunternehmen in Palästina anlegen wollen. — Herbert Samuel hat folgende Bodengesetzgebung erlassen: In Palästina ist künftig jeder Kauf, Verkauf oder die Verschenkung sowie Verpachtung von Boden über mehr als 3 Jahre an die behördliche Genehmigung gebunden. Erwerbsberechtigt ist nur, wer palästinensischer Bürger ist und nachweislich den Boden selbst hestellt oder bebaut. Ein einzelner Bürger darf nie mehr Bodenwert als 3000 englische Pfund erwerben. Verkauf, Verpachtung, Verpfändung und Verschenkung von Boden, der für die Erhaltung einer Wirtschaft notwendig ist, ist verboten. Das Minimum wird von lokalen Behörden festgesetzt. Ein Grundstück darf nicht öfter als einmal im Jahr veräußert werden, abgesehen von einer Veräußerung der Erben. Bodengesellschaften können mit besonderer Erlaubnis des Oberkommissärs größere Flächen erwerben, falls sie sofort die Bearbeitung oder Bebauung selbst vornehmen. Hebräisch. Das Erlernen der hebräischen Sprache ist zu einer wichtigen zionistischen Forderung geworden. Unsere größeren Ortsverbände werden gut daran tun, selbst Kurse einzurichten und sich hebräische Lehrer zu besorgen, und falls das auf Schwierigkeiten stößt, oder die Ortsverbände zu klein sind, um eine genügende Anzahl Kursteilnehmer zu stellen, sich mit anderen zionistischen Jugendorganisationen in Verbindung zu setzen und mit diesen gemeinsam Anfängerkurse einzurichten. Wegen der großen Kosten, die mit dem Kauf von Lehrbüchern verbunden sind, wende man sich an den Kreis, dem es (zweifellos gelingen wird, zu billigeren Preisen evtl. gebrauchte Lehrbücher zur Verfügung zu stellen. Die Amtssprachen in Palästina. Die Frage der Amtssprachen in Palästina ist bereits dahin gelöst worden, daß Hebräisch, Arabisch und Engliscn als gleichberechtigte offizielle Sprachen zu betrachten sind. In Verbindung hiermit hat nun, wie die „Zionistische Korrespondenz" aus Jerusalem erfährt, Oberkommissar Herbert Samuel den britischen Staatsbeamten die Pflicht auferlegt, binnen 6 »Monaten die Elemente der beiden Landessprachen (Hebräisch und Arabisch) zu beherrschen und im nächsten April ein amtliches Examen darüber abzulegen. Die Prüfungen in Hebräisch werden von der von den Zionisten ge- SATRAP Pholo-Papiere-Chemikalicn-Entwickler für Sport, Natur, Wissenschaft und Kunst Uebmrmll mrhältlloh ChMlscbt Fabrik aal Acties (rora. E. Schtrlif) lerUs-CharlsttHbarf 4« 1 2 SRTRRP

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