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Jüdische Turn- und Sportzeitung · 1920-01-01 · 9 (1920) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Turn- und Sportzeitung
Volume
21 (1920)
Issue
9 (1920)
Date
1920-01-01
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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8 an geeigneten Jugendführern fehlt, andererseits ein großer Teil der Aelterem sich zu dieser Arbeit nidht entschließen kann, sollten Männerriegen ganz oder teilweise aufgelost werden, um die Geeignetsten für die Jugenderziehung frei zu machen. Da man Jugenderziehung nur durch Beispiele bewirken kann, °e.!sI?.le'e an alteren Mitgliedern, sollten laue oder in unserem Sinne zweifelhafte Mitglieder aus den Vereinen entfernt werden. Pause von iy2 bis 4 Uhr. Nachmittag. 4 bis 5 Uhr Zusammentritt der Obmänner, Beratungen insbesondere über die Besetzung des ineuen Vorstandes und über den Sitz des Vorstandes. Um 5 Uhr Wiederaufnahme der Generaldebatte: t R-A. Zucker-Breslau erklärt den Zusammenbruch der jüdischen lurnerschaft mit dem großen Gegensatz, der zwischen denen, die die turnerischen Arbeiten, und denen, die die Tendenz-Arbeiten pflegen, bestehe. Er legt Wert darauf, daß diejenigen, die die Erziehungsarbeit leisten, sich auch turnerisch und sportlich betätigen. u u IVV,.Na,ch dem. Schlußwort von E. S. I und nachdem der Kassenführer Herbert Hirsch verschiedene Anfragen beantwortet hat, entsteht eine Debatte \/ i L m der Decnarg«rteilung. Daraufhin wird der Antrag des Ruder- V. I., St. mit überwiegender Majorität angenommen. t »Der Turntag dankt dem Vorstand des Deutschen Kreises der jüdischen Turnerschaft für die geleistete Arbeit. Es Ist ihm jedoch vorzuwerfen, daß eine ersprießliche Tätigkeit insofern beeinträchtigt wurde, als der Vorstand die Arbeitsfähigkeit und Arbeitsfreudigkeit der einzelnen Vereine wesentlich überschätzt hat." V.-- ,Ant,raS Holstein-Köln betr. Anschluß der Jüdischen Turnvereine an einen michtjudisdien Verband — Nr. 47') — wird nach kurzer Debatte, angenommen mit folgendem Wortlaut: „Auf Grund ihrer inationaljüdischen Tendenz verbietet die Jüdische Turnerr allPn CPf HO iinmlMiilkn. nA*.~ _.'Ai-Il___ ___ ri . J * » t___IhcM ________________, u<i.i.,i irgendwie eine Preisgabe des nationaljüdischen Bekenntnisses verbunden ist." Damit fällt Antrag- 44. Nach einer weiteren Debatte wird der neue Kreisvorstand beauftragt» bei den sportlichen Behörden Schritte zu unternehmen, um die Aufnahm unserer Vereine in dien einzelnen Verbänden zu ermöglichen. . M Dr. Bileski begründet die Anträge des Ruder-V. I., St. zur Jugendar&eB. Der Antrag des Bar Kochba - Berlin kommt in Verbindung mit diesen Anträgen zur Abstimmung. . iDr. ,Dan z igte r-Hamburg ist der Ansicht, daß man sich nic"t Hrne auf die Erziehung der Jugend beschränken dürfe, und daß mit der Annanrn insbesondere des Passus „selbst unter Zurückstellung anderer Aufgaben großer Teil der wertvollen älteren Mitglieder aus der Bewegung herausgedraBe werden würde. *)!Die Zahlen beziehen sich auf die in der letzten Turnzeitung auf Seite 20—24 inummenert veröffentlichten Anträge. Denke zugleich an Deine

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