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Jüdische Turn- und Sportzeitung · 1920-01-01 · 9 (1920) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Turn- und Sportzeitung
Volume
21 (1920)
Issue
9 (1920)
Date
1920-01-01
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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7 niemand Zugeständnisse gemacht werden. Diese Idee se aber von den Vereinen nieKt genügend unterstützt worden, da man einen it»^1«" Verlust befürchtete. Wir müßten uns aber zum Anfang mit wenig «uten begnügen und von ihnen die Durchführung aller radikalen F°rder"np"üJ5_ langen. Halb neutrale Organisationen könnten wir nicht halten. Wir muuten es lertig bekommen, dal; Leute, die nicht ganz zu uns gehören, aus unseren ^.ffiffÄ» erblickt in Rundschreiben und «e^*« Reisen des Kreisvorstandes keine geeignete Tätigkeit zur Belebung der rurner schaff. Er teilt mit, daß ein Beiirk Schlesien aus deniVenui«' Jg™*1*^? Kattowitz in Gründung begriffen sei, und das hieße »P™^™^!^,, geleistet haben. Sicher sei, daß bei der Erfassung der Jugend das extremste judische Programm anzunehmen ist; dann se! es aber wichtig, daß wir uns hinter die Beschlüsse der Kreisleitung stellen. Wir verlangen daö die Provinzvereine im Vorstande vertreten sind, oder mindestens, daß d>e Obmannschaft zwei- oder dreimal jährlich zusammentritt. ... . Heinrich Kuhn-Berlin: Das Bestreben, Erziehungsarbeit durett Statuten und Beschlüsse festzulegen, sei absolut falsch. Ef"* W u Weiß von Mensch zu Mensch geleistet werden. Das F"hrersys*emm±fchHche Beisollte für die Jugenderziehung angenommen werden; das ™™s^f* ™ spiel erziehe weit mehr als Vortrag oder Kursus. Er stände für seine Person und für die Jugend auf radikalem Standpunkt, hatte aber J>e Anschauung, die älteren Mitglieder, die sich nicht radikal umzustellen vermögen, auszu schalten, für falsch. Es handle sich hier meist um Menschen vor 25. Jahren und älteren. Sie ausscheiden hieße, sie ganz unserem Einfluß en fernen und infolgedessen entfremden. Das sei falsch! Gerade diese Oeneration sei d* nächste, die als Eltern direkten Einfluß auf die Gestaltung der nächsten Generation ausüben werden. Daher müßten ihnen von uns aus die Auf ffaben des Volkes verständlich gemacht werden. "'er sollte an Stelle^« Fuhrersystems das Freundessystem treten. Der Freund sei der Desie Uhr€N ."t h^n^k aminski glaubt, daß der Standpunkt: der^ ^herenjahre nur von den allerwenigsten geteilt wird. Er habe meistens auch die raüKaie Ansicht gehört die Ernst^imon I vertritt. Auch aus der Turnerschaf mußten Chalifzim hervorgehen. Der Weg, den die Turnerschaft im, Gegensatz iu der BlaunWeißfiffirerschaft einzuschlagen hat, sei ein anderer Der Blau Weiß wende sich an das Gefühlsleben, Turnbewegung. sollte es an die Willenskraft. Damit wäre aber auch «"« "»«ÄgL % Organisati0n notwendig. Dazu fehlten uns aber noch Fuhren Deshalb sei der Vorschlag des Vorstandes zu begrüßen, denn so wurden wir die_ aus der zahlenmäßigen (Verringerung des Betriebes freiwerdenden Kräfte als Fuhrer Jur die Jugendabteilungen rasch gewinnen können. C. Z. Klötzel widerspricht der Auffassung der Jüd Jurnerschaft ausschließlich als „Jugendbewegung". Sie umfasse wohl einen Teil der judischen Jujrend sei aber eint Volksbewegung, der alle diejenigen angehören/ lie s ch 'm Rahmen turnerischer und soortticher^Oemei^haft der nationaljüdischen Bewegung einordnen wollen, ^as die ™h«ig. d" Jugendlichen angeht, so stimmte er gleich der Ansicht. des. ^eW^MKrea*f Vorstandes für die radikalsten Mittel Die älteren Mitglieder durften auf keinen Fall preisgegeben wierden. Zur Erfassung der »Aperen sollten andere Methoden eingeführt werden als bei den fugen^dgrupper. Hier das Prinzip der intensiven Erziehung, dort das der Erfüllung prak Äscher Aufgaben. , Li ' ... Ernst Simon I- Die Münchener Thesen" sollten nicht nur die J^^^U^L^SM^ Arbeit in dieser Tendenznch ung Riegen. Nach der Erfahrung der letzten Jahre sei jedoch diese Arbeit n«f von den wenigsten „Aelteren" durchgeführt worden, darum müsse man w»{ die nächste Generation, die Jugend, ^röTck&reifen:./^nndJne" bedeute eine Arbeit im Sinne der Münchener Thesen d,e Einordnung der Jud. Turnerschaft in die gesamte radikale jüdische Jugendbewegung, da es

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