Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Journal
- Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Volume
- 21 (1920)
- Issue
- 7/8 (1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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26 i. Die erweiterte Vorstandssitzung macht et allen Vereinen zur Pflicht die vom Vorstand im Juniheft 1919 beigegebenen Fragebogen «v Schaffung einer Gesamtkartothek, unverzüglich auszufüllen, soweit das noch nicht geschehen Ist. Verlorengegangene Fragebogen sollen vom Vorstand ersetzt werden. Von den Anträgen der Vereine: 1. Antrage Rudolf Loewy (Bar Kochba-Berlin: a) Es soll ein Verbandsliederbach geschaffen werden, die Ausführung Obernimmt Frankfurt a. M; b) Die Förderer der jüdischen Turnerschaft werden von einem bestimmten Mindestbeitrag an, den der Kassenwart des deutschen Kreises festzusetzen hat, inein„GoldenesBuch derjüdisohen Turnerschaft" eingetragen und erhalten Diplome darüber. 2. Antrag Freudenstein (Frankfurt a. M.): Jeder Verein hat die Pflicht, die von ihm herausgegebenen Drucksachen, Verbandsnachrichten, Einladungskarten, Ausschreibungen, Rundschrelben usw. dem Kreisvorstand in 30 Exemplaren einzusenden, der sie dann allen Vereinen zugingig machen soll, damit die Fühlung zwischen den verschiedenen Turnvereinen enger und ein Austausch der gegenseitigen Erfahrungen möglich wird. 3. Antrag Riesenfeld (Kattowltz) und Kupfer (München): Es «>" von der Jüdischen Turnerschaft ein «Ewiger Wanderpreis" gestiftet werden, der bei Sport- oder Turnfesten innerhalb des Verbandes demjenigen Verein zufallt, dessen Mitglieder bei einem gemeinsamen turnerischen und leichtathletischeri Zwölfkampf die meisten Punkte erlangen. Die näheren Bedingungen des Zwölfkampfes sind vom Kreisturnwart und Kreissport wart in Anlehnung an den Zwölfkampf der Deutschen Turnerschaft auszuarbeiten und den Kreisvereinen unverzüglich bekanntzugeben. 4. Antrag Kaufmann (Köln): Die Fragen des Wanderturnlehrers und des Leitfadens sollen vom Vorstand selbständig geklärt und möglichst schnell gefördert werden. Die Generaldebatte schloß mit der Annahme folgenden Vertrauensvotums: „Die Vertreter der in München anwesenden Turnvereine sprechen der Beniner Leitung ihr vollstes Vertrauen aus und danken für die vorzüglich geleistete Arbeit. Zur Wiederherstellung und Ereiferung der jüd. Welf-TuraersfJwfk An Walter Moses in London ist vom deutschen Kreise eine Anfrage mit ungefähr folgenden Punkten ergangen: I. Aufgaben. In London ist festzustellen, welches der jetzige Zustand innerhalb der jüdischen Jugend ist, ob sie sich für ihre Erziehung körperliche Betätigung als Ziel gesetzt hat. Es ist im einzelnen von'dort aus festzustellen: a) welche Turn- und Sportverbände in der ganzen Welt vorhanden sind (Adresse und Stärke), b) welche Einzelvereine auf denselben Gebieten (Adresse und Stärke), c) welche Scoutsverbände (Vereine, Adresse und Stärke), d) welche Wanderverbände oder -vereine (Adresse und Stärke), e) allgemeine Jugendverbände, die auch Körperpflege treiben (Adresse und Stärke). Es ist festzustellen, ob Vertreter der bestehenden Jugendorganisationen in London vorhanden sind, und welches die Namen derselben sind.