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Jüdische Turn- und Sportzeitung · 1920-01-01 · 7/8 (1920) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Turn- und Sportzeitung
Volume
21 (1920)
Issue
7/8 (1920)
Date
1920-01-01
Page
[Seite] (sequence 10)
Language
German
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8 Leute zu finden war natürlich ungemein schwer, und auch von ihnen hat ein Teil aus beruflichen und anderen Gründen im Laufe der zwei Jahre ersetzt werden müssen. Zur Zeit gehören folgende Turnbrüder dem Vorstande an: Als Vorsitzender R.-A. Exiner, Schriftführer Ref. Walter Katschke, Kassenverwalter Herbert Hirsch, Zeitungsleiter Süßmann Muntner, Sportwart Ernst Simon II, Werbearbeit Ref. Hein2 Lewinsohn, außerdem ohne Ressorts Ernst Simon I (z. Zt. »n Heidelberg), Dr. Arthur Stein. Nach dem Turntag war demgemäß das Ziel des Kreisvorstandes ein zweifaches: Neben einer organisatorischen Grundlage einerseits die F ü h 1 u n g u n d d e n Z u s a m m e n h a n g d e r e i n z e 1 n e n V e r - eine untereinander wiederherzustellen, andererseits alle Arbei auf Umgestaltung des Gesamtbetriebes der Vereine, ai» die Jugendarbeit sowie planvolle üesamterziehung des Einzelnen über" haupt zu konzentrieren. Es galt die Turnerschaft in den Rahmen de neuaufblitfienden jüdischen Jugendbewegung einzugliedern. Das Zusammentreten der in den Statuten vorgesehenen Obmannschaffen war bei den z. Zt. bestehenden Reiseschwierigkeiten untnog" lieh. Der Turntag wird zu entscheiden haben, ob diese Bestimmung60 wieder in Kraft treten sollen oder nicht. Als Ersatz dafür wurde m München eine Tagung veranstaltet, an der, wie bekannt, fast all Vereine teilgenommen haben. (Es wird darüber im einzelnen auf da schon bezeichnete Heft der Turnzeitung verwiesen.) I. Zunächst wurde mit den organisatorischen Maßnahm6" begonnen, die schon deswegen überaus schwierig waren, weil fast aU < die im Büro arbeiteten, dies ehrenamtlich taten. Es sei vorher erwähn , daß auch jetzt die Turnerschaft noch nicht imstande ist, ihr BUr0 so einzurichten, wie ein ordnungsmäßiger Betrieb es erforderlich macht » da sie selbst bei der vorhandenen Sekretärin zum Teil auf ehrenam - liehe Mitarbeit angewiesen war. Wir glauben, daß es, soweit i" Rahmen dieser engen Grenzen möglich, uns gelungen ist, das Büro zu organisieren. Die Arbeit wurde unter den Mitgliedern 4e.s ^.~>r[ Standes ressortmäßig verteilt, die Schaffung einer Kartothek, die Verbindung mit den einzelnen Vereinen zunächst schriftlich, dann ^urC Reisen energisch aufgenommen, und eine eifrige Propaganda zu Gründung neuer Vereine und Wiederherstellung der vor dem Kr>eg£ bestandenen betrieben. Die jüdische „Turn- und Sportzeitung" wur umgestaltet und auf eine breitere Basis gestellt. , Zu allen Sitzungen des Vorstandes wurden die Berliner, de Jüdischen Turnerschaft angehörigen Vereine regelmäßig eingeladen- Diese haben an ihnen, soweit es in ihren Kräften stand, auch te> genommen. Es sollte dadurch der Zusammenhang zwischen den ye einen und dem Vorstand — soweit es in* unserer Macht lag — gestaf* , werden, und auch denjenigen Richtungen, die im Kreisvorstand nie vertreten waren, das Recht und die Möglichkeit' gegeben weraeiJ» Vorschläge zu machen und an der Arbeit des Vorstandes Kritik üben. Wir glauben aber, daß auch seitens der Berliner Vereine1 vo -I

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