Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Journal
- Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Volume
- 21 (1920)
- Issue
- 6 (1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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4 leuten erzielen. Wir denken uns das etwa so: Verwaltungsvorstand- I. Vorsitz: 1. Vorsitzender, äußere Angelegenheiten und Repräsentationi II. 2. (Vorsitzender, Vertretung des ersten Vorsitzenden und Propaganda, III. 1. Kreisturnwart, Leitung aller technischen Angelegenheiten; IV. 1. Kre«~ sportwart, sportliche Leitung; V. Erziehungsleiter, innere Arbeit und sammenhalt, Bezirksarbeit; VI. Kassierer; VII. 1. Schriftführer, yerH^I. der einzelnen Vereine und Bezirke mit dem Vorstand und untereinander» VIII. Turnzeitung; IX. Neugriindungen. Technische Leitung: I- *or" sitz: 1. Turnwart, technische Leitung; II. 2. Turnwart, Vertretung des erVrL und Jugendspezialarbeit; III. Frauenturnwart; IV. 1. Sportwart, sportUcn. Leitung; V. 2. Sportwart, Jugend und Frauensport. Nun, damit wäre nocn nicht sehr viel gewonnen! Wir hätten dann nicht zehn Leute, die ,«' Schreibarbeit leisten müssen, sondern 14—16, und das würde für den Erio« gar nichts bedeuten. Wir müssen sehen, diesem Kreisvorstande die KleinarDe abzunehmen, und das wird am besten durch eine Teilung unseres Kreises ' Bezirke geschehen. Man kann nicht erwarten, daß von Berlin aus jemand <*• Gemeinschaftsgefühl in der Turnerschaft heben kann, denn dazu ist er ^"2 den einzelnen Vereinen viel zu weit entfernt. Man kann nicht erwarten, a* ein Turnwart, der nur in Berlin sitzt, den persönlichen Konnex mit den an"^jjr Turnwarten bekommt, denn dazu ist unser Kreis schon viel zu groß. wohl kann man aber verlangen, daß 3 oder 4 Vereine, die räumlich *J!~Te sehr weit voneinander entfernt sind, sich zusammentun und gemeinsam d|e°. Arbeiten leisten. Was würden also die Aufgaben der Bezirke sein? »o*e und sporttechnische, innere und vor allem Kleinarbeit! Demnach niu" ein Bezirksvorstand etwa folgendermaßen zusammengesetzt sein: c Vorsitzender, der die innere Arbeit leistet, ein Turnwart und ein Sportwa^ die die technische Arbeit leisten, ein Kassierer und ein Schriftführer. J-Jjj Sitz des Bezirksvorstandes ist durchaus nicht an eine Stadt für 'ffl jje gebunden, sondern er soll jährlich wechseln, und auch dann noch sollenio Vorstandsmitglieder nicht aus dem Bezirksvorort allein genommen werden» sondern aus allen Vereinen. Die Aufgabe des Vorsitzenden wäre für gemeinsame innere/Arbeit der Vereine zu sorgen, Vorträge veranstalten z lassen, Neugründungen gerneinsam mit dem Turn- und Sportwart «J| die Wege zu leiten und mit dem Kreiserziehungsleiter in ^eI.nesl in Verbindung zu stehen. Zur Beihilfe für diese Arbeiten hat er sel $ Schriftführer, der an gleichem Orte wohnen müßte. Turnun.. Spörtwart müßten gemeinsam technische Kurse der Bezirksvereine ev^ unter Leitung des Kreisturn- oder Sportwarts, der zu diesem wichtigen .z.w*. unbedingt Rundreisen machen müßte, veranstalten, Wettkämpfe organisiere > bei Veranstaltungen durch Vorbereitung die gegenseitige Unterstützung * Bezirksvereine etwa durch Musterriegen fördern usw. B e z i rk s k a ss_i er und Schriftführer hätten für das Eingehen aller Kreisbeiträge sorgen und überhaupt alle Kleinarbeit zu leisten, denn warum soll man % Berlin aus mit jedem der 30 Vereine einzeln arbeiten, wenn man dies J,ur,Se 5—8, Bezirken zu tun brauchte, die dann alles andere übernehmen, i^t^ Neujgründung Würde viel einfacher vor sich gehen, wenn sie ij** von Berlin aus, sondern von 2—3 räumlich benachbarten Vereinen, also v Bezirk ausgehen würde, etwa durch Entsenden von Musterriegen zu Schauturnen, anschließendem Werbevortrag usw. Die Bezirksvorstands™" glieder müßten natürlich in ständiger Fühlung miteinander bleiben und ra"igr stens einmal monatlich eine Sitzung abhalten. Die Verbindung ''. Bezirke und die großen Arbeiten wären dann die all* , nigen Aufgaben der Kreisleitung, die diese leisten müßte. *,g will nur die wichtigsten Aemter näher ausführen: Der Kreisturnwart 'HrJLj die einzelnen* Bezirke besuchen, Bezirksvorturnerkurse abhalten, den einz£*n.je Vereinsturnwarten mit seiner Erfahrung zur Seite stehen, Richtlinien fur^e0 technischen Arbeiten herausgeben, das Kreisfest mit den Kreisvorturnerkurs organisieren usw. Der Sportwart ebenso. Dabei brauchte man dann in ° Bezirken keine besonders hervorragenden Bezirksrurn- und Sportwarte, diese bekämen ja ihre Richtlinien vom Kreisturnwart. Der Kretserziehungsiei