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Jüdische Turn- und Sportzeitung · 1920-01-01 · 6 (1920) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Turn- und Sportzeitung
Volume
21 (1920)
Issue
6 (1920)
Date
1920-01-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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WWtWWIWItUIIH JÜDISCHE TURN-u. SPORTZEITUNG Organ des Deutschen Kreises der Jüdischen Turnerschaft. _ H«ft 6. _21. Jahrgang_Joni 1920 Redaktion: Berlin W. 35, KurfOrstenstr. 150. — Kurfürst 1095. Verlag und Anzeigen-Verwaltung: Welt-Verlag, Berlin NW. 7, Dorotheenstr. 35 — Zentrum 4SI«, 4815. ^iMimiMiniMiiimiiMiiiMMM^ Unsere Zukunftsarbeit* Von Hans Kuhn, B. K.-Kattowitz und Dr. F. H o I z e r, B. K.-Breslau. ein nTiaS' ZWei Jahre sind verflossen, seitdem in der jüdischen Turnersthaft die <f^Je£,ertetu:ig sich über Arbeitsmethoden einig wurde und Menschen an in de t steIite> die uns in die Hone führe« und zu Erfolg bringen sollten; ändert v ha* sietl aucn das ^''d der iucuschen Turnerschaft gewaltig verbericht mir lie!?t d'e Jüdische Turnzeitung, die über den letzten Turntag Sdoh und inre Vereinstafel weist 15 Namen von jüdischen Turn- und wisse ein.en auf- Die letzte Turnzeitung zeigt uns mehr als 30, und wir Ein daß mre ^anl m der nächsten Zukunft weiter steigen wird. stande"rflger V°" fünf im ■'ahre 1918 gewählten Männern ist noch im Vortrotz rT "*"urnerschaft, und neue Männer haben neue Aemter besetzt. Doch n:chi aieses Wechsels im Vorstande wissen wir, daß sich schon seit langem und ierf6 t?ild des Vorstandes mit dem des Deutschen Kreises deckt, Vorst» ^rze'gt uns> da^ d'e Zusammenarbeit zwischen Turnerschaft und Wir all lmm.er schwieriger wird. Ist unser Vorstand daran schuld? Nein! wie ih sm es» die wir zwei Jahre lang den Wagen so laufen ließen, Tum? a"i ^918 ins Rollen «bracht hatten. Wir brauchen einen wir in 7*' i, müssen wieder einmal alle uns darüber klar werden, wie weiter tr vi/' n' * arbeiten müssen, und daß es in der alten Weise nicht VorstanH '. so1' unsere Bewegung nicht zusammenfallen. Wir haben unserem weit »1 Aufgabe aufgebürdet mit etwa 30 Vereinen, die räumlich sehr Männer .e,nander liegen, arbeiten zu sollen, eine Aufgabe, die die wenigen 'ür ptor"1" .lin S»r nicht leisten können, da sie ihre Arbeitskraft, die sie Schreihpr uglge organisatorische Zwecke verwenden sollen, in kleinlichen sie NpU?n. verzetteln müssen. Man verlangt von ihnen gar noch, daß heraus^ T>rUn gen in d'e Wege leiten, Turnfeste organisieren, eine Zeitung haltend? h Untl ähnliches. Dazu übersehen wir, daß uns das zusammenaller Tvi" leitende Prinzip fehlt, ohne das ein geordnetes Zusammenarbeiten einiffwc^ifi gar nicnt möglich ist, und das in unserer Turnerschaft aus einer undiSon tlos!f,nen Zweiheit bestehen muß: Den technischen Leitern (Turngehen m Und inrem Mitarbeiter, mit dem sie einig und zielbewußt vort>ri?an "JusseJ' dem Leiter der Erziehung und des Zusammenschlusses. Das Kreises .es, anzen> unsere Turnzeitung, zeigt deutlich, daß die Vereine des satnnienspt ZU .WemS an der Leitung mitarbeiten. Wir müssen die Zuwie sip Un% Kreisleitung ändern, wir müssen Fachministerien schaffen, schon fa«temn Äat braucntwir können dabei am vorteilhaftesten, wie es Erstand a Vereine für sich getan haben, eine Trennung von Verwaltungsarbeiten technischer Leitung durchführen, und so ein gutes Zusammenvon einzelnen in ihren Spezialressorts selbständig arbeitenden Fach-

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