Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Journal
- Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Volume
- 21 (1920)
- Issue
- 5 (1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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21 Existenz eingebüßt oder sonst viel verloren. Wenn trotzdem eine starke Oebe- •reudigkeit gerade unter den jüngeren besteht, so ist das hoch anerkennen. Da diese Zeilen im Auslande gelesen werden, so mögen sie vielleicht doch noch dazu beitragen, Spenden oder Beiträge für den jüdischen gportpiatz zu erwirken. Die jüdische Turnbewegung ist jahrelang gerade von öeriin aus getragen und getördert worden. Berlin hat die jüdische Turn-?eitung und die Büros getragen und gestützt. Berlin wird natürlich audh weiter ■ni Dienste der Bewegung alles tun, was es tun kann. Es ist aber für die Entfaltung einer großzügigen Tum- und Sportbewegung der Besitz eines guten Sportplatzes eine unbedingte Notwendigkeit. Wenn daher der jüdischen Sport- Platzgesellschaft diese Mittel zur Verfügung gestellt werden (allenfalls auch nur {einweise), so kommt das Gedeihen des „Bar Kochba" der .ganzen jüdischen ' Urnbewegung zustatten. (Die Geschäftsstelle der jüd. Sportplatzgesellschaft Befindet sich in Berlin SW., Hornstr. 11, die Beiträge nimmt die Nationalbank lUr Deutschland, Depositenkasse Berlin, Burgstr. 26, auf das Konto des Sport - °nds des Jüd. Turnvereins Bar Kochba entgegen.) p Jüdische Turn- und Sportvereine, welche Interesse für die gediegene ropagandabroschüre 'haben, die sjch allenfalls auch für andere Städte .eignet, gönnen gegen eine Spende für den Sportplatz noch einzelne Exemplare, soange der Vorrat reicht, beziehen. Sollte eine größere Zahl verlangt werden, müßte ein Nachdruck veranstaltet werden. Vielleicht findet die Broschüre S a t- Cme- Besprechung in der Jüdischen Turnzeitung. In ihr ist die Bedeutamkeit eines jüdischen Sportplatzes für unsere Bewegung wohl in klarer Welse dargelegt. Vi uS ^ann den Vereinen der jüdischen Turnerschaft nur nahegelegt werden So .,nrer,seits sich in den Besitz eines rechtlich gesicherten Platzes' zu setzen. Sn Yl? d'e ^'n£e liegen, dürfte in Berlin die (Verwirklichung des jüdischen Sportplatzes nur noch eine Frage der Zeit sein. Wilmersdorf. Felix A. Theilhaber. 3üd. Turnoerein Bar Kodiba Bannouer. K o ».H."86' 'm Herbst neugegründeter nationaljüdischer Turnverein „B a r zw?' Ak " ^ann Jetzt auf ein halbes Jahr seines Bestehens zurückblicken. An ». f1. Abenden in der WoChe wird geturnt, und zwar Montags die Damen- Turhn2 und Mittwochs die Herren-Abteilung. Vom Magistrat ist uns die Ver?" der Bürgerschule 21, Edenstr. 51, für diese beiden Abende zur W« "wg gestellt worden. Die technische Leitung "hat in liebenswürdiger lunp>Se r Turnlehrer Greten übernommen, der sich für die Weiterentwick- Steil unse£es Vereins sehr große Mühe gibt. Wir danken ihm äuch an dieser Dürrti n?c"mals für seine aufopfernde Tätigkeit. Der Turnbetrieb wird dem jsrj,.:!* mtt nacn sehr gut besucht, und es sind auch schon einzelne Fortschritte zu bemerken. 2U .."'der mußten wir schon zu einer Neuwahl des Vorstandes schreiten, versa eim Zwecke wurde zum 30. März ds. Js. eine außerordentliche Generalrsammiung einberufen, in der folgender Vorstand neugewählt wurde: Herr 'Alfred.Berliner, I. Vorsitzender, Herr Ludwig Segall, II. Vorsitzender, Herr Ernst lehrend, Kassierer, Frl. Martha Frensdorff, Schriftführerin, Herr Alex Bravmann, Beisitzender, W Turnwart: Herr Londner, Herr Frenkel und Frl. Marga Behrend. A F urU^en dem a'ten Vorstand an dieser Stelle für seine Bemühungen, leski Sa heßend an diesen Abend sprach in unserem Kreise Herr Dr. B i - führun^ Berl'n, über „Deutscher Zionismus in der Politik". Seine Ausleser<?t nWUHden mit großem Beifall aufgenommen. Wir danken auch an - telle Herrn Dr. B i 1 e s k i für seinen interessanten Vortrag.!y Pflicht jedes Nationaljuden s