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Jüdische Turn- und Sportzeitung · 1920-01-01 · 5 (1920) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Turn- und Sportzeitung
Volume
21 (1920)
Issue
5 (1920)
Date
1920-01-01
Page
[Seite] (sequence 20)
Language
German
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20 Antrag auf Erhöhung des Gehalts von Fräulein Groß um 25 Prozent wird angenommen. Auf Antrag von Ernst Simon II wird ein Sportfest in Berlin auf den 21. Juli 1920 und der Turntag in Frankfurt a. M. auf den 22. Juli festgesetzt. Rudolf Loewy protestiert, daß der Bar Kochba am Hebräischen Unterricht der Ivria teilnehmen soll. Er wird gebeten, sich selbst mit dem Lehrer m Verbindung zu setzen und dem Vorstand über das Ergebnis Mitteilung; zu machen. Schluß der Sitzung 12y2 Uhr. Die nächste Sitzung des engeren Vorstandes wird auf den 7. April 1920 um y210 Uhr abends im K. J. V. festgesetzt. Vereins-Berichfe. Die 3üdisrJie 5por!pIalzgeseIIsdiaft in Berlin, Der Krieg hat dem Bar Kochba in Berlin um seinen — allerdings nur gepachteten — Sportplatz gebracht. Mit dem neuen Aufblühen des Vereins ergab sich die Notwendigkeit eines Sportplatzes. Allerdings waren jetzt die Preise auf dem Grundstückmarkt, insbesondere der Bauten, enorm ^stiegentin Kostenvoranschlag ergab für ein Gelände im Grunewald 23Ö00 Mark r™™J?rS?n\ so daß der Hatz auf 150-200 000 kommen wird. Dazu müssen lOOOOa Mark vorerst für die Einrichtung ausgegeben werden. Nach langen muhevollen Sitzungen gelang es, den Bar Kochbn, den Iftus, die lvria (jüdischer Kuderverein), ferner den zionistischen Jugendverein, das Kartell jüdischer Y.e.r.e,"e> den neutralen jüdischen Jugendbund, den akademischen Kreis für jüdische Geschichte und die Jugendgruppe der Agudas lisroel für die Idee zu interessieren Den „Kameraden" war die Sache zu zionistisch und der tuna , nach eini&en Verhandlungen Abstand, angeblich weil er kein Geld aufbringen könne Die Jugendgruppe der Misrachi hat sich noch nicht entschlossen Die Vorarbeiten für die Sache erforderten einige Monate, u» welcher Zeit vor allem eine Broschüre mit guten Beiträgen gesammelt, gedruckt und versandt wurde. Die Broschüre wirbt für die körperliche Regeneration der Juden. Sie ging in 15 000 Exemplaren an die Mitglieder der judischen Gemeinde. Ferner wurde ein Ehrenkom/tee gebildet, das durch einen Aufruf zur Forderung der Sache sich an die Berliner Juden wendet. Diesen Aufruf unterschrieben u. a. Geh. Rat Dr. Stern, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Berlin, Prof. Dr. Kalischer, Vorsitzender des jüdischen Gemeindebundes, Geh. Rat Eugen Fuchs, langjähriger Vorsitzender des Zentralvereins, nun S.trauß> Vorstand des jüd. Krankenhauses, H. Goslar, Pressechef der HreuB. Regierung, Geh. Kommerzienrat Dr. Netter, Oskar Tietz, Oskar Heimann (1. Fa. Maaßen) u. a. Auf Qrund der Notlage erklärte sich die jüdische Gemeinde Berlin zu einer Jahressubvention für 1920 vorläufig von 3000 Mark bereit. Von einer £1*™«"»;, tYonJ,ast, ausschließlich Bar Kodhbanern wurde die Summe von 40 000 Mark für den Kauf des Grundstückes gezeichnet. Leider zogen es die wohlhabendsten ' der älteren Bar Kochbaner vor, dieser Zeichnung aus dem u C£e- If 3ehen- E£cnso versagte die Valutaanleihe, die im neutralen Auslande beabsichtigt war. Bei dem niedrigen Kurs der deutschen Mark wäre das kleinste parlfehn jedes Schweizer oder holländischen Turnvereins nicht nur eine große Hilfe für den Turnverein Bar Kochba, sondern eine glänzende Kapitalanlage, die durch den Ankauf von Grund und Boden sichergestellt wäre, uie Juden der neutralen Länder haben durch den Krieg ökonomisch vielfach gewonnen, die Mitglieder des Bar Kochba waren alle im Felde, haben ihre Für den Landfonds werben

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