Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Journal
- Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Volume
- 21 (1920)
- Issue
- 4 (1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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26 Als besiegt gilt derjenige, der auf dem Teppich mit beiden Schultern gleichzeitig den Boden berührt und in dieser Lage vom Gegner mehrere Sekunden lang festgehalten wird. Die Ringkämpfe sind gewöhnlich in 2 bis 3 Gänge zu 10 Minuten mit einer Minute Pause eingeteilt. Fällt nach diesen kurzen Gängen keine Entscheidung, so wird der Kampf an einem anderen Tage bis zur Entscheidung ausgetragen. Die Griffe sind beim griechisch-römischen Ringkampf vom Scheitel bis zur Hüfte beschränkt, weisen jedoch eine ausserordentliche Mannigfaltigkeit und Kombinations-Möglichkeit auf. In der Hauptsache unterscheidet man zwischen 3. Schulterschwung. j-c 2 Kampfarten, dem Ringkampf im Stand und am Boden. Die Redaktion „Illustrierten Sport" hat uns in liebenswürdiger Weise einige Photographien Verfügung gestellt, sodass wir einzelne Griffe im Bilde zeigen können. (PtJ*fk Der einfachste und gefährlichste Griff im Stand ist der Untergriff. von vorn, der Seite und von hinten ausgeführt werden kann. Der ^wiegr lässt beiden Gegnern gleiche Chancen. Der Ausheber ist ein umgeken Untergriff, wobei der Gegner mit den Beinen nach oben „ausgehoben" wird- Schulterdrehgriff ist nur dann anwendbar, wenn der Oegner sicn' vorgebeugt hat. W Von den Schleudergriffen sind der Armfallgriff, Kopf-, Schulter- Hüftschwung am bekanntesten.